Nach Herbstmeisterschaft: Memmingen will in die Dritte Liga aufsteigen
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 07.11.2026 23:13
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Matthias Günes ist der Vater des Memminger Erfolges.
VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Der FC Memmingen ist frischgebackener Herbstmeister der Regionalliga Bayern - durch das 2:0 am Samstagnachmittag beim FC Augsburg II. Der Jubel ist groß im Allgäu. Mit einem Mini-Budget von rund 250.000 Euro hat der Klub diese erste wichtige Etappe bestritten. Das Phänomen Memmingen setzt vor allem auf seine starke Defensive. In 18 Spielen kassierte die Elf nur neun Gegentore, davon drei beim 0:3 gegen 1860 München.
Wenige Stunden nach Abpfiff erklärte der Klub auf seiner Webseite, dass er die Lizenzierungsunterlagen für die Dritte Liga einreichen wird: “Wie der Mannschaft im Spielerkreis nach dem Abpfiff von Sportvorstand verkündet wurde, hat das Präsidium beschlossen, dass der Verein ins Drittliga-Lizenzierungsverfahren gehen wird.”Und genau das hatte sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet…
Damit bestätigt sich, was FCM-Präsident Andreas Minkenberg mit der Aussage „Die Mannschaft hat keine Bremse“ kürzlich beim Sponsorenabend bereits angedeutet hatte. Was heißt: Der FC Memmingen, aktuell vor dem TSV 1860 Erster, peilt die Meisterschaft an und steigt in die herausfordernde Arbeit ein, um zum 1. März 2027 fristgerecht den Antrag beim Deutschen Fußballbund für die Dritte Liga einzureichen.
Die Memminger sind reine Amateure - und trainieren nur dreimal die Woche. Und trotzdem dominieren sie die Regionalliga Bayern, in der sich u.a. die Löwen, Haching sowie die U23-Teams von Bayern, Fürth, Augsburg und Nürnberg als Profi-Mannschaft tummeln. Vater des Memminger Hochs ist Trainer Matthias Günes, der die Aufgabe beim FCM ebenfalls neben seinem Beruf ausübt.
