Stark ersatzgeschwächte U21 erkämpft sich 0:0 in Kottern - U19 feiert wichtigen Sieg - U17 nur 2:2 gegen Haching
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 11.10.2026 08:22
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Die U19-Talente bejubeln in Ingolstadt den Derby-Sieg.
VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
U21: Obwohl die Löwen stark ersatzgeschwächt nach Kottern reisen mussten, erkämpften sie sich vor 250 Zuschauern in der ABT-Arena ein respektables 0:0. „Wir sind mit dem Punkt zufrieden“, bilanzierte U21-Trainer Christoph Rech gegenüber den Vereinsmedien: „Wir sind als Team aufgetreten und haben miteinander verteidigt. Das war richtig gut. Alle haben ein gutes Spiel gemacht, wir als Trainer sind absolut zufrieden.“ Mit Luca Scholl, Oskar Lindemann und Maximilian Riedelsberger standen drei U19-Talente in der Startelf. Aus einer guten Löwen-Mannschaft ragte Abwehrboss Deniz Haimerl heraus.
So brüllte der Löwe: Scholl – Lindemann, Agzikara, Haimerl, Estermann, Riedelsberger – Rost, Grancay – Gosalci (62. Dollinger), Genidis (62. Dursun) – Pereira de Azambuja (81. Mühl).
U19: Nach dem 3:1-Derbysieg in Ingolstadt dürfen die Löwen wieder von der Qualifikation für die Hauptrunde träumen. Durch diesen Dreier sprang die Mannschaft von Jonas Schittenhelm auf Rang drei. Die Treffer für die Gäste erzielten Jahi Osmani, Ben Wohlketzetter und Efe Karakoc. „Es war ein sehr gutes Spiel von uns. Vielleicht hätten wir es schon früher auf unsere Seite ziehen und die Führung ausbauen können“, erklärte Schittenhelm gegenüber tsv1860.de: „Wir waren alle gespannt, wie wir aus der Länderspielpause herauskommen. In dieser Konstellation haben wir länger nicht mehr zusammen trainiert, weil einige Spieler bei Länderspielen oder in der U21 waren.“
So brüllte der Löwe: Duru – Osmani, Doktorczyk (82. Nitta), Curic, Efe – Wohlketzetter, Peters, Lacic – Sturm, Bannert (79. Keller), Karakoc (69. Kawele).
U17: Die Jung-Löwen hatten sich einen Derbysieg gegen die SpVgg Unterhaching fest vorgenommen. Doch trotz eines frühen Doppelschlags von Veith Bartsch reichte es am Ende nur zu einem 2:2. Wieder einmal verschenkte Sechzig zwei wichtige Punkte – das könnte sich im Rennen um die Qualifikation für die Hauptrunde noch rächen. U17-Trainer Peter Ulbricht erklärte gegenüber den Vereinsmedien: „Wenn du 2:0 führst und dann 2:2 spielst, kannst du nicht zufrieden sein. Schon vor der Pause hatten wir einige Torchancen, dürfen niemals so knapp in die Pause gehen.“ Für den 40-Jährigen war es ein Déjà-vu zum Hinspiel: „Die Torchancen waren diesmal noch deutlicher. Aber wir haben uns halt nicht mehr getraut, waren nicht mehr so aktiv und wollten den Ball auch nicht haben. Es war ein Spiegelbild zum bisherigen Saisonverlauf. Wir haben uns verkrochen, wollten nicht mehr so richtig als Mannschaft was bewegen.“
So brüllte der Löwe: Lackerschmid – Nestmann, Rubas, Althaus, Orak (80. Elser) – Popijac (68. Gebauer), Rexhepi, Bartsch – Saiti (68. Nocker), Ibanez Fernandez (80. Reimann), Ibrahimi.
U15: Das hatten sich die Löwen ganz anders vorgestellt: Das 0:2 gegen die SpVgg Greuther Fürth war bereits die dritte Pleite in Serie. Damit fiel Sechzig auf den vorletzten Platz in der Regionalliga Bayern zurück. Eine bislang enttäuschende Saison für die Jung-Löwen.
U12: Mit einem Sieg im Stadtderby gegen den FC Bayern hätten die Löwen mit dem Rivalen gleichziehen können. Doch die Roten wehrten den Angriff der Blauen ab und gewannen mit 5:2. Die Sechzger fielen dadurch auf Rang vier zurück, während der FC Bayern mit der maximalen Ausbeute von zwölf Punkten an der Tabellenspitze thront.
