1860-Ikone Heiß macht die ungewisse Situation zu schaffen: "Das bedrückt uns"
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 29.05.2026 13:59
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Kurz nach 20.30 Uhr, nach rund zwei Stunden vor Ort, machte sich der 85-Jährige wieder auf den Heimweg – mit einem bleibenden positiven Eindruck der Veranstaltung, an der auch der frühere Münchner Oberbürgermeister Christian Ude teilgenommen hatte. „Natürlich wär’s mir lieber gewesen, wir hätten neben dem Meisterjubiläum auch einen Aufstieg zu feiern gehabt“, sagte Heiß.
Doch bekanntlich hat sich der TSV 1860 schon früh aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Von den letzten elf Pflichtspielen konnte die Kauczinski-Elf nur eines gewinnen.
Was Heiß gestern gerne von den aktuellen Protagonisten um Präsident Gernot Mang oder Verwaltungsratsboss Sebastian Seeböck erfahren hätte? Wie sich die angespannte Situation mit Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik lösen lässt.
„Das bedrückt uns schon“, erklärte Heiß, der in seiner Karriere nie für einen anderen Verein gespielt hat und später auch Vize-Präsident sowie Aufsichtsrat der Löwen war: „Präsident Mang hat nichts rausgelassen. Ich hoffe wirklich, dass wir auch in der nächsten Saison in der Dritten Liga spielen. Ein neuerlicher Abstieg in die Regionalliga wäre fatal für den ganzen Verein.“
Die Klubführung lässt sich weiterhin nicht in die Karten schauen. Auf die öffentlichen Botschaften von Hasan Ismaik reagierte der TSV 1860 bislang nicht. Dabei läuft die Zeit: Bis zum 3. Juni muss der Verein dem DFB die fehlenden 2,7 Millionen Euro nachweisen.
Heiß würde es bedauern, wenn Hasan Ismaik die Löwen verlassen würde: „Er hat uns jetzt wenigstens 15 Jahre im Profifußball gehalten. Ich wünsche ihm alles Gute, sollte er die Möglichkeit haben, respektvoll auszuscheiden. Das würde ich ihm wünschen. Und dann geht das Problem los, dass wir ohne einen Investor im bezahlten Fußball nicht überleben können. Das wird wahrscheinlich die Problematik der nächsten Zeit sein. Aber noch ist er ja da…“
Morgen feiert die aktive Fanszene 60 Jahre Meisterschaft - aber dann ohne den kranken Fredi Heiß.






