Nach dem 0:3 in Verl: So schaut's aus, Sechzig!
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 18.05.2026 09:38
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
SC VERL - TSV 1860 MÜNCHEN 3:0.
So brüllte der Löwe: Dähne (db24-Note 3,5)- Rittmüller (4,5), Faßmann (4,5/70. Voet 4), Dulic (4,5), Jakob (4/70. Lippmann 5) - Danhof (4,5/79. Schröter 5), Kiefersauer (4,5), Althaus (5/85. Christiansen), Steinkötter (5) - Hobsch (5), Haugen (3).
So spielte der SC Verl: Pekruhl - Mhamdi (81. Bamba), Ens, Stöcker, Kijewski - Eze (75. Waidner), Essig, Wessig (75. Japaur), Mesanovic, Taz - Yari Otto (59. Stark), Wörner (59. Knost).
Tore: 1:0 Taz (36.), 2:0 (60.) Mhamdi, 3:0 (78.) Stark.
Gelbe Karten: Taz – Jakob, Dulic.
Zuschauer/Löwenanteil: 3.764/1.100.
Schiedsrichter: db24-Note 1,5 für Martin Wilke. Der 29-Jährige leitete die Partie ausgezeichnet. Die kniffligen Szenen entschied er allesamt richtig: So erkannte er beim Stand von 0:0 korrekt, dass der Torversuch von Sigurd Haugen nicht hinter der Linie war. Auch bei der Elfmeterszene lag Wilke goldrichtig: Lasse Faßmann verlängerte bei einem Verler Schuss mit der Hand seine Körperfläche – der Strafstoß war folgerichtig.
Die db24-Stunden-Aktivität der db24-Blase am Spieltag: 23.312 Visitors (Netto-User).
Die db24-Spielwertung: Die ersatzgeschwächten Löwen begannen engagiert und zunächst mit einem klaren Matchplan — die ersten Chancen gehörten auch den Gästen, doch Sigurd Haugen vergab zweimal in aussichtsreicher Position. Spätestens aber, als Verl durch Berkan Taz mit 1:0 vorlegte, war die Gegenwehr gebrochen. Was man auch sagen muss: Verl spielte ebenfalls nicht in Bestbesetzung, gab vielen Reservisten die Gelegenheit, sich zu zeigen. Und je länger diese Formation auf dem Platz stand, desto stärker wurde Verl. Die Ostwestfalen spielten mit den müden Gästen — und sorgten für einen beruhigenden 3:0-Endstand. Hätte Verl seine Torgelegenheiten noch effizienter genutzt, hätte das Saisonfinale aus Sicht des TSV auch 1:6 ausgehen können.
Die db24-Kurvenbewertung: Note 4,5. Ja, mei: Sie feiern sich selbst, der Fußball scheint leider nur noch Nebensache zu sein. In den ersten Minuten konnten die Fans gar nichts sehen, weil ein Jubiläumsbanner “20 Jahre Freiheit” die Sicht aufs Spielfeld verdeckte.
Zum Lachen: Zum Glück ist diese frustrierende Drittliga-Saison endlich vorbei.
Zum Weinen: Zehn Spiele, ein Sieg - so macht man es den Fans immer schwerer, an eine positive Wende zur neuen Saison zu glauben.
Der Trainer-Check: db24-Note 5 für Markus Kauczinski. Auch der Löwen-Dompteur sollte sich hinterfragen, ob er wirklich alles für den maximalen Erfolg getan hat. Dazu gehören trotz aller Personalsorgen auch die ständigen Rochaden mit diversen Spielern (Niederlechner, Pfeifer, Lippmann, Danhof, Rittmüller, Wolfram) sowie die überschaubare Trainingsarbeit in den vergangenen Wochen. In Verl konnte seine Mannschaft die Partie fast eine Halbzeit lang offen halten, danach brach sie komplett ein — das ist kein Gütesiegel für Kauczinskis Arbeit.
Mein Löwen-Held: Zeugwart Norbert Stegmann. Schon 77, aber immer noch willig. Davon könnte sich der Rest eine Scheibe abschneiden.
Der beste Spieler auf dem Platz: Berkan Taz. Zurecht geht der Verler Spielmacher in die Zweite Liga. Der VfL Bochum wird sein neues Zuhause.
Der db24-Quotenkönig: Thomas Dähne wurde von der db24-Community mit dem Notendurchschnitt von 3,42 zum besten Spieler der Partie gekürt. Bereits zum 16. Mal in dieser Saison.
Der Löwen-Spruch des Tages: “Hier wird sich einiges ändern müssen.” Markus Kauczinski.
Nächste Löwen-Fütterung: Samstag, 16.30 Uhr, Toto-Pokalfinale in Würzburg.
So schaut’s aus, Sechzig: Der Druck auf die Löwen wird in den nächsten Wochen nicht kleiner - erst recht nach den jüngsten Aussagen von Thomas Hitzlsperger.






