Fortuna Düsseldorf steigt in die Dritte Liga ab, Fürth muss in die Relegation gegen Essen
- VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
- 17.05.2026 17:24
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Fürth wiederum rettete sich durch den mehr als verdienten Heimsieg in die Relegation gegen den Drittliga-Dritten Rot-Weiss Essen. RWE hatte sich bereits am Samstag mit einem Last-Minute-Sieg beim SSV Ulm (3:2) den Relegationsplatz gesichert und darf weiter von der Rückkehr in in die Zweite Liga träumen.
Die Spannung im Tabellenkeller der Zweiten Liga war kaum zu überbieten. Immer wieder änderte sich die Konstellation im Live-Tableau. Am Ende durfte jedoch Eintracht Braunschweig jubeln: Zwar verloren die Niedersachsen mit 0:1 beim FC Schalke 04, doch Fürth wurde in der Schlussphase noch ein Treffer aberkannt. Dadurch blieb Braunschweig über dem Strich und entging wie auch Arminia Bielefeld (6:1 gegen Hertha BSC) der Relegation.
Besonders bitter verlief der Nachmittag für Düsseldorf – trotz großer Fan-Power und namhafter Ambitionen. 2024 spielte der Klub noch um den Bundesliga-Aufstieg, verpasste erst in der Relegation die Rückkehr ins Oberhaus. Und jetzt nur noch Dritte Liga. Die Rheinländer werden das Klassement aufwerten - das ist sicher.
Kurios: Fortuna-Trainer Alexander Ende ist damit in dieser Saison quasi doppelt abgestiegen. Vor seinem Engagement bei Fortuna war er bereits bei Münster tätig.
Damit ist auch klar: Die letzten beiden freien Plätze für die Drittliga-Saison 2026/27 werden in der Relegation ausgespielt – zwischen Essen und Fürth sowie Würzburger Kickers und 1. FC Lokomotive Leipzig.
Damit nimmt das Teilnehmerfeld der Dritten Liga für die kommende Spielzeit weiter Konturen an: 1860, Preußen Münster, Fortuna Düsseldorf, Duisburg, Rostock, Verl, Aachen, Wiesbaden, Mannheim, Viktoria Köln, Ingolstadt, Regensburg, VfB Stuttgart II, Saarbrücken, Hoffenheim II, Meppen, Fortuna Köln, Großaspach.






