Wie lange schweigt man noch? 1860 muss 31.290 Euro zahlen - jetzt Zweiter in der Strafentabelle
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 13.05.2026 14:24
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VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Jetzt wird’s erneut teuer für die Löwen: Das DFB-Sportgericht verurteilte den Traditionsklub zu einer weiteren Geldstrafe in Höhe von 31.290 Euro – eine Summe, die bei einem finanziell angeschlagenen Drittligisten alles andere als Peanuts ist.
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Der Auslöser diesmal: Beim humorlosen 0:0 am 18. April in Saarbrücken zündeten die 1860-Anhänger 59 bengalische Fackeln, zwölf Rauchkörper und zwei Raketen. Wegen der massiven Rauchentwicklung musste die Partie in der 61. Minute für rund dreieinhalb Minuten unterbrochen werden. Auch die Fans des 1. FC Saarbrücken kamen nicht ungeschoren davon: Für 15 gezündete Rauchkörper vor dem Anpfiff wurden 5.250 Euro fällig.
Damit steigt das Strafenkonto des TSV 1860 in der Saison 2025/26 inzwischen auf satte 169.560 Euro. In der unrühmlichen DFB-Rangliste klettern die Münchner damit auf Platz zwei. Nur Rot-Weiss Essen liegt mit 204.620 Euro noch vor den Löwen. Dahinter folgt Hansa Rostock.
Und dabei dürfte es nicht bleiben. Weitere Verfahren laufen bereits – unter anderem wegen der neuerlichen Pyro-Vorfälle beim 1:1 in Schweinfurt. Besonders bitter damals: Sogar die eigene Zaunfahne „Mein Verein für alle Zeit“ fing Feuer. Darüber spricht vor allem die Szene.
Es würde kaum überraschen, wenn die Löwen am Saisonende die Marke von 200.000 Euro an Strafzahlungen knacken.
Noch alarmierender wirkt der Langzeitblick: Laut dem Portal „fußballmafia.de“ summieren sich die Strafzahlungen des TSV 1860 seit 2011 mittlerweile auf 960.550 Euro – die jüngsten 31.290 Euro aus Saarbrücken noch nicht einmal eingerechnet. Die Millionengrenze ist damit zum Greifen nah.






