Nach dem 1:2 gegen Ingolstadt: Die db24-Einzelkritik
- VON CHARLES PASTURE UND IMAGO (FOTO)
- 11.05.2026 09:51
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VON CHARLES PASTURE UND IMAGO (FOTO)
Das 1:2 gegen Ingolstadt hat keinen Einfluss mehr auf das Tabellenbild - die Löwen werden die Saison als Achter abschließen. Die db24-Einzelkritik nach der Derby-Niederlage:
Thomas Dähne (db24-Note 3): Der Löwen-Schlussmann strahlte wie gewohnt Ruhe und Souveränität aus und machte insgesamt einen sicheren Eindruck. Im Eins-gegen-eins gegen Costly früh stark zur Stelle. Bei beiden Gegentreffern allerdings machtlos und ohne echte Abwehrchance, auch wenn Besuschkows Direktabnahme im Torwarteck einschlug.
Manuel Pfeifer (db24-Note 3): Dem 26-Jährigen fehlte über weite Strecken die Präzision, sowohl bei Flanken als auch bei Klärungsaktionen und langen Bällen. Hatte eine richtig gute Aktion, als er über links in den Strafraum kam und dann scharf abschloß. Der Ball wurde vom Torwart gerade noch zur Ecke gelenkt.
Siemen Voet (db24-Note 3,5): Der Belgier verkörperte diesmal nicht den gewohnten Stabilitätsfaktor in der Defensive. Der 26-Jährige hatte im Stellungsspiel immer wieder mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen und agierte in den Zweikämpfen nicht konsequent genug.
Sean Dulic (db24-Note 3,5): In der ersten Halbzeit präsentierte sich der Junglöwe zweikampfstark und ruhig im Spielaufbau. Nach dem Seitenwechsel verlor der Innenverteidiger jedoch zunehmend den Zugriff und wurde ausgewechselt, vermutlich auch deswegen, weil er kurz zuvor eigentlich vom Platz fliegen hätte müssen.
Tim Danhof (db24-Note 3): Defensiv weitgehend ordentlich, offensiv aber mit ungewohnt wenig Tiefenläufen. Seine beste Szene hatte er direkt nach Wiederanpfiff mit einem starken Vorstoß über rechts. Insgesamt fehlte jedoch die Durchschlagskraft über außen.
Xaver Kiefersauer (db24-Note 3): Einer der Gewinner des Tages. Der U21-Kapitän zeigte bei seinem Startelf-Debüt einen bemerkenswert reifen Auftritt, forderte viele Bälle und strukturierte das Spiel clever mit. Der 20-Jährige leitete mit seinem Pass auf Haugen die Führung ein und überzeugte zudem im Gegenpressing sowie in der Absicherung. Die Vertragsverlängerung bis 2028 wirkt absolut folgerichtig.
Samuel Althaus (db24-Note 3): Der Junglöwe erzielte mit viel Ruhe vor dem Tor das 1:0 und belohnte sich damit für einen engagierten Auftritt. Wie gewohnt körperlich und rustikal in seiner Spielweise. Musste in der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt runter.
Maximilian Wolfram (db24-Note 4): Diesmal deutlich tiefer positioniert als noch gegen Ulm und dadurch weniger präsent im letzten Drittel. Kam nur selten in gefährliche Räume und blieb offensiv weitgehend wirkungslos.
Florian Niederlechner (db24-Note 3): Der Ersatz-Kapitän hinterließ vor allem in der ersten Halbzeit einen spritzigen Eindruck. Tauchte immer wieder gefährlich in den Halbräumen auf und gehörte zu den auffälligeren Offensivspielern der Löwen. Der erfahrene Angreifer musste nach Knieproblemen in der zweiten Halbzeit ausgewechselt werden.
Justin Steinkötter (db24-Note 3): Lieferte einen engagierten Auftritt und arbeitete viel gegen den Ball. Kam zu zwei, drei guten Möglichkeiten, ließ vor dem Tor jedoch die letzte Konsequenz vermissen. Der Ex-Saarbrücker brachte dennoch Energie und Intensität ins Offensivspiel.
Loris Husic (db24-Note 4): Der Junglöwe konnte dem Mittelfeld nach seiner Einwechslung kaum Stabilität verleihen und fand nur selten Zugriff in den Zweikämpfen.
Morris Schröter (db24-Note 4): Der 30-Jährige brachte zumindest etwas Energie ins Spiel. Wollte in seinem letzten Heimspiel für die Löwen viel erzwingen und agierte dabei teilweise etwas zu hektisch.
Patrick Hobsch (db24-Note 4): Der Löwen-Angreifer versuchte, Bälle festzumachen und das Offensivspiel anzukurbeln. Arbeitete viel, blieb im letzten Drittel aber ohne entscheidende Aktion.
Marvin Rittmüller (db24-Note 4): Der gebürtige Erfurter kam kaum zur Entfaltung. Hatte zwar einzelne Momente mit seinem Tempo, konnte dem Spiel insgesamt aber keinen Stempel aufdrücken.
Markus Kauczinski (db24-Note 4): Die Löwen zeigten vor der Pause in Summe einen ordentlichen Derby-Auftritt und gingen nicht unverdient in Führung. Nach dem Seitenwechsel verlor die Mannschaft jedoch komplett den Zugriff. Ingolstadt wirkte frischer, strukturierter und deutlich gefährlicher. Dass Sechzig die Partie nach der Führung noch aus der Hand gab, spricht nicht für den Trainer.






