db24-Tippexperte Kobylanski lobt Kader-Qualität, sagt aber: "In der Crunchtime waren die Löwen nicht da"
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 07.04.2026 15:03
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
In 18 Einsätzen kam der 32-Jährige auf vier Tore und zwei Vorlagen. Die Frage drängt sich auf: War’s das schon – oder kommt da noch ein Kapitel?
Sein Tipp für das Duell zwischen dem FC Energie Cottbus und TSV 1860 München (heute, 19 Uhr, db24-Ticker): ein 2:2. Ein Ergebnis, das eher den Gastgebern helfen würde als den Löwen.

Passend: Sein Vater Andrzej Kobylanski hat in der Lausitz Geschichte geschrieben – von 2000 bis 2003 absolvierte er 76 Bundesligaspiele für Cottbus und erzielte dabei sieben Treffer.
Kobylanski junior verfolgt die Dritte Liga weiterhin genau – und hat eine klare Meinung zu den Löwen: „1860 hat wirklich eine geile Truppe. Der Verein hatte selten so eine gute Mannschaft in der Dritten Liga: offensiv brutal viel Qualität, dazu Stabilität in der Abwehr. Es gibt nur ein Problem: In der Crunchtime waren die Löwen nie richtig da und haben die Big Points in den letzten Wochen nicht geholt.“
Sein Fazit fällt entsprechend nüchtern aus: „Es war immer wieder die Chance da, ganz oben anzuklopfen – aber in den entscheidenden Momenten haben die Ergebnisse gefehlt. Deswegen hat 1860 zuletzt etwas abgebaut.”
Ganz abschreiben will der 32-Jährige die Sechzger aber nicht:
„Wenn sie nochmal andocken wollen, müssen sie heute in Cottbus gewinnen. Aber in den letzten Wochen hat der letzte Kick – und vielleicht auch das nötige Quäntchen Glück – gefehlt.“
Ein Knackpunkt ist für Kobylanski auch das offensive Mittelfeld:
„Mit dem Ausfall von Tunay Deniz im September fehlt der Impulsgeber. Wenn man aufsteigen will, musst du in der Breite top aufgestellt sein. Eine Leihe aus der Zweiten Liga wäre für 1860 definitiv sinnvoll gewesen.“






