VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)

Der TSV 1860 steht das erste Mal seit 2020 wieder im Toto-Pokal-Finale - ausgelöst durch das hartumkämpfte 1:0 am Samstagnachmittag bei Jahn Regensburg. Dass es damit mit der Final-Teilnahme am 23. Mai auf jeden Fall in die Saisonverlängerung geht, ist den Blauen total egal: Viel wichtiger ist, dass die Löwen wieder was gewinnen können und sich dabei obendrein für den DFB-Pokal qualifizeren können. "Ich bin überglücklich, wir brauchen uns für die Leistung nicht zu schämen. Wir sind im Finale - wir hatten nach dem 0:4 aus der Vorrunde was gutzumachen", meinte der alles überragende Löwen-Torwart Thomas Dähne nach dem Derby-Triumph im Jahnstadion.

Der 31-Jährige war es, der die Sechzger mit zahlreichen Reflexen im Spiel gehalten hatte und dafür sorgte, dass die Mannschaft das erste Mal seit 2022 wieder vor dem Einzug in die DFB-Pokal-Hauptrunde träumen darf. “Klar ist es schön, dass ich der Mannschaft helfen konnte”, erklärte der gebürtige Oberaudorfer, “aber im Vordergrund steht, dass wir als Verein ins Finale gegen Würzburg kommen wollten. Das ist alles, was zählt.”

Dähne, der sich mit dem Klub immer noch in Vetragsgesprächen befindet, glaubt, dass dieser Pokal-Triumph vor allem für eines sorgt: “Für Aufwind.” Und: “Wir haben gezeigt, dass wir auch enge Spiele ziehen können. Am Ende haben wir fast nichts mehr zugelassen. Das kann Selbstvertrauen für die letzten acht Wochen.” Dähne weiß aber auch, dass “wir mit dem Ball mehr Lösungen finden müssen, sonst sind wir zu ausrechenbar.”

Trainer Markus Kauczinski wird der Mannschaft vermutlich mehrere Tage freigeben - am Dienstagnachmittag spielt der Löwe dann ein Freundschaftsspiel beim FC Dingolfing (15.30 Uhr, db24-Ticker). Der Amateurklub rechnet mit 2.000 bis 3.000 Fans.

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