VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATKZE (FOTO)

Momentan ist Patrick Hobsch (31) zwar nur Joker, aber nicht weniger wichtig bei 1860 München. Mit seinem Kurz-Einsatz am vergangenen Freitag beim 1:0 in Köln hat sich der Vertrag des Stürmers (aktuell 12 Scorerpunkte) automatisch verlängert - das bestätigte der Klub am Sonntagnachmittag. „Ich freue mich sehr, dass ich beim TSV 1860 München schon meine Spuren hinterlassen konnte. Die Reise mit den Löwen ist für mich noch nicht zu Ende, daher freue ich mich sehr, auch weiterhin den Löwen auf der Brust tragen zu dürfen.“, erklärte Hobsch gegenüber tsv1860.de.

Auch der neue Geschäftsführer Manfred Paula, der ein bestelltes Feld von Vorgänger Dr. Christian Werner übernahm, unterstreicht die Bedeutung des routinierten Angreifers: „Patrick ist sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine ein wichtiger Faktor. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir auch in der kommenden Saison mit ihm planen können.”

In dieser Saison kommt Hobsch bislang auf 28 Drittliga-Einsätze. Er erzielte dabei sechs Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. In der Gunst von Trainer Markus Kauczinski steht er weit vorne - sogar vor Ex-Bundesliga-Star Florian Niederlechner. Noch vor einem Jahr flirtete Hobsch mit Rot-Weiss Essen - Werner und der damalige Trainer Patrick Glöckner schoben einem Wechsel aber einen Riegel vor.

Seit 2024 spielt Hobsch an der Grünwalder Straße 114 - für ihn ging damals mit dem Wechsel von der SpVgg Unterhaching ein Traum in Erfüllung, denn bereits sein Vater spielte zu Bundesliga-Zeiten für die Löwen. Sollten die Sechzger in diesem Sommer aufsteigen, könnte auch Hobsch Junior einen ersten größeren Erfolg bei 1860 vorweisen.

Die Personal-Fragen sind derzeit bei den Löwen eher zweitrangig - es gibt nur ein Ziel: Der Aufstieg ins Fußball-Unterhaus, der nach fünf Siegen in Folge nun auch realistisch erscheint. Nächsten Samstag kommt der SV Wehen Wiesbaden ins Grünwalder Stadion (16.30 Uhr, db24-Ticker) - dann auch wieder mit Hobsch-Toren?