VON OLIVER GRISS, ULI WAGNER UND IMAGO (FOTO)

Die Harmlosigkeit vor dem Tor - sie zieht sich wie ein roter Faden durch die sehr bescheidene Vorbereitung des TSV 1860…

Beim Blitz-Turnier in Unterhaching blieb die Jacobacci-Elf wieder ohne einen eigenen Treffer, verlor mit 0:3 gegen Zweitligist und 0:1 gegen Drittliga-Aufsteiger Haching.

Ein Torjäger, der eine zweistellige Quote garantiert, ist weiterhin nicht in Sicht. Die “BILD”-Zeitung brachte zuletzt Hachings Patrick Hobsch (Sohn von Ex-Löwen-Stürmer Bernd Hobsch) ins Spiel. Der Angreifer traf in der zweiten Hälfte per Kopf zum Sieg gegen 1860.

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Wieviel ist dran am Hobsch-Gerücht? “Er ist natürlich interessant, er macht seine Tore”, erklärte Löwen-Trainer Maurizio Jacobacci gestern nach dem ernüchternden letzten Platz im Sportpark: “Er ist ein interessanter Mann, aber wir wissen alle, dass sich sich sein Vertrag durch den Aufstieg um ein Jahr verlängert hat. Wir können uns keine Spieler leisten, die unter Vertrag stehen. Deswegen haben wir uns gar nicht mit ihm beschäftigt.”

Und wenn Hobsch vereinslos wäre? Jacobacci: “Alle Stürmer, die das Tor sehen, sind interessant. Tore schießt man nicht einfach so, egal ob in der Regionalliga oder in der Dritten Liga. Hobsch hat bewiesen, dass er ein guter Stürmer ist.”

In der vergangenen Regionalliga-Saison erzielte der 28-jährige Hobsch in 35 Einsätzen beachtliche 27 Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor.