VON OLIVER GRISS UND CATRIN MÜLLER (FOTO)

Die deutlichen Worte von Trainer Daniel Bierofka (40) gegenüber BILD und dieblaue24 haben zuletzt viele Löwen-Fans stutzig gemacht. „Das Problem ist, dass alle reden, aber nur einer da ist, der was macht. Das mit Timo Gebhart und Aaron Berzel ist über meine Schultern gelaufen. Ich versuche alles zu machen, was möglich ist, nehme die Bedingungen an – und die anderen reden halt.” Das ist nicht nur so gesagt, sondern pure Realität.

Bierofkas Löwen-Liebe geht sogar so weit, dass er sich außerhalb seines Vertrages zur Verfügung stellt, damit Geld in die Kasse kommt und seinen Spielern so ein bequemeres Arbeiten ermöglicht.

Rückblende: Sommer-Vorbereitung der Löwen. Weil Bierofka nach dem Test-Sieg in Bodenmais gegen den Regionalligisten VfR Garching und dem am nächsten Tag stattfindenden Jubiläumsspiel in Plattling zum Wohle der Mannschaft nicht eine weitere Busfahrt in Kauf nehmen wollte, aber der Verein auf die leere Kasse verwies, bot nach db24-Informationen ein Plattlinger Hotelier den Löwen einen Deal an: Bierofka solle auf dem Plattlinger Volksfest eine Autogrammstunde geben. Der Ex-Nationalspieler willigte sofort ein, der Hotelier gab den Löwen für diesen Dienst 2000 Euro. Bierofka blieb sogar länger als vertraglich vereinbart sitzen und begeisterte die Gäste. Das kam in Plattling sehr gut an. Und weil die Rechnung 2700 Euro ausmachte, zahlte Bierofka nach db24-Informationen die restlichen 700 Euro aus eigener Tasche. Willkommen bei Münchens großer Liebe!

Die Kritik wird deutlicher: Sind Sie vom Kurs des e.V. noch überzeugt?

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Auch dass die Rückholaktion von Abwehrallrounder Aaron Berzel klappte, ist auf Bierofkas Löwenherz zurückzuführen. Um den Deal zu sichern, sagte der Löwen-Trainer nach db24-Informationen mindestens eine Autogrammstunde bei einem Gönner zu. Der Transfer von Timo Gebhart ist außerdem auf das gute Verhältnis von Bierofka zu Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik zurückzuführen.

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