VON MARC VON SICHERER

Bild 299**"Persönliche Angriffe sind kontraproduktiv"**

 

 

Die Aussagen von Hasan Ismaik ("Ich respektiere Schneiders Alter, aber er ist nicht ehrlich im Umgang mit mir, mit den Fans und auch nicht zu sich selbst") haben hohe Wellen geschlagen - jetzt reagiert der TSV 1860 mit einer Pressemitteilung: „Der Verein ist überrascht und irritiert über diesen Weg der Kritik und die Art und Weise 

der Äußerungen. Wir möchten zuallererst betonen, dass alle bisherigen Maßnahmen und Vorgehensweisen in Abstimmung mit Hasan Ismaik entschieden und umgesetzt  wurden. Wir haben immer unsere Bereitschaft erklärt, unterschiedliche Meinungen in persönlichen Gesprächen mit unserem Partner bzw. den dafür zuständigen Gremien 

aufzuarbeiten und zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Dazu stehen wir nach wie vor. Persönliche Angriffe sind in diesem Zusammenhang kontraproduktiv und  sollten nicht Teil einer Verhandlungstaktik sein. 

 

Zum Inhalt des Interviews können wir von Vereinsseite nur wiederholen, was wir z.B. 

auch in der Angelegenheit um Sven Göran Eriksson immer zum Ausdruck gebracht 

haben. Wir sind jederzeit bereit, sinnvolle Vorschläge kritisch und selbstkritisch zu 

diskutieren. Dazu müssen jedoch die daraus resultierenden Konsequenzen in 

organisatorischer und finanzieller Hinsicht durchdacht und bis zum Ende Ihrer Laufzeit 

unmissverständlich abgesichert werden. 

 

Auf dieser Basis erhoffen wir für das Aufsichtsratsgespräch am Montag, 7. Januar 

2013 eine sachliche Atmosphäre und sind jederzeit bereit, ergebnisoffen zu 

diskutieren. Dabei werden wir Hasan Ismaik selbstverständlich die Art der 

Mitbestimmung einräumen, die ihm als Finanzinvestor und Partner zusteht. Es ist aber 

auch unsere Verpflichtung, auf die Einhaltung der DFL Regel "50+1" zu achten, die 

Interessen und die ureigenen Eigenschaften unseres Vereins zu vertreten und ihn vor 

möglichen Sanktionen zu schützen. 

 

Alle Gremien und Funktionsträger des Vereins werden weiterhin ihren Beitrag dazu 

leisten, um in weiteren Gesprächen alle eventuellen Missverständnisse mit unserem 

Partner Hasan Ismaik aus dem Weg zu räumen. Mit gutem Willen von beiden Seiten sind wir auch

durchaus optimistisch, dass dies gelingen wird.“ 

 

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