VON OLIVER GRISS UND PHILIPPE RUIZ (FOTO)

Damit der TSV 1860 aus der Abwärtsspirale wieder rauskommt, hat der Zweitliga-Dino aus München-Giesing in der Länderspielpause den vereinslosen Sebastian Boenisch verpflichtet. Der ehemalige Bundesliga-Profi (bis Sommer Bayer Leverkusen, 124 Einsätze) ist bereits der elfte Neuzugang seit Sommer - rekordverdächtig.

Weil Filip Stojkovic weiterhin verletzt ist und der hochgepriesene Maxi Wittek weiter schwächelt, hat Sportchef Thomas Eichin reagiert und mit Boenisch (er bekommt die Nummer 6) einen Spieler verpflichtet, der bereits 2012 unter Florian Hinterberger fast an die Grünwalder Straße gewechselt wäre.

Sebastian Boenisch wird ein Löwe: Ein guter Transfer?

Umfrage endete am 20.10.2016 23:00 Uhr

Ja, absolut! Er wird unserer Abwehr neuen Halt geben!
62% (2744)

Naja, es wird schon Gründe geben, warum er vereinslos war...
35% (1528)

Nein! Er hilft uns nicht weiter!
3% (139)

Teilnehmer: 4411

Auf den 29-jährigen Nationalspieler aus Polen, der im Frühjahr wegen eines Teilrisses der Rektussehne des linken Oberschenkels mehrere Monate ausgefallen war und sich dadurch nicht für einen neuen Verein empfehlen konnte, kommt nun eine besondere Aufgabe an der Grünwalder Straße zu. Der ehrgeizige Verteidiger soll nicht nur die zuletzt total verunsicherte Löwen-Abwehr (sechs Gegentreffer in drei Spielen) stabilisieren, sondern auch einen wichtigen Platz in der Hierarchie einnehmen. Nach dem Ausfall von Kapitän Stefan Aigner ist zuletzt deutlich geworden, dass die Mannschaft Krisensituationen auf dem Platz nicht selbst lösen konnte - ein Zeichen, dass 1860 als Team noch nicht funktioniert. Mit Boenisch, dem neuen Dampfmacher, soll dieses Vakuum geschlossen werden. Er verspricht: “Ich werde 100 Prozent geben, dass wir unsere gemeinsamen Ziel erreichen.”

Heute um 14.30 Uhr trainiert Boenisch das erste Mal mit der Mannschaft - die Einheit an der Grünwalder Straße ist öffentlich.

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