VON OLIVER GRISS UND ULI WAGNER (FOTO)

Wenn die Löwen heute in Würzburg (13.30 Uhr, dieblaue24-Liveticker) antreten, wird nicht die fußballerische Qualität entscheiden, sondern ganz andere Dinge: Charakter und Herz. Können die Sechziger mit den Tugenden des Aufsteigers mithalten?

In der Kult-Sendung “Heute im Stadion” nahm 1860-Sportchef Thomas Eichin am Samstag zu einigen Themen Stellung:

Ismaiks Champions League-Träume: “Die Dinge, die da in den Zeitungen stehen, werden relativ unterschiedlich wiedergegeben. Wir reden von Visionen von Hasan Ismaik, aber wir reden hier von der Realität. Wir wissen, dass wir uns erstmal in der Zweiten Liga positionieren müssen und das ist schwer genug. Kosta Runjaic und meine Person leben in der Gegenwart und versuchen einen guten Job zu machen. Wir denken nicht daran, was irgendwann mal sein kann. Hasan Ismaik hat große Ziele, man muss das aber richtig einordnen. Es geht nur step by step.”

die bisherige Löwen-Bilanz (acht Punkte aus sieben Spielen): “Wir haben sicherlich bislang drei Punkte zu wenig, sonst wäre das alles in Ordnung. Wir wussten, dass wir keine einfache Saison haben werden. Für uns war das klare Ziel: Wir wollen stabil durch die Saison kommen. Wir wollen eine vernünftige Rolle im Mittelfeld haben und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Das ist das vorrangige Ziel. Daran arbeiten wir. In Würzburg geht es wieder um drei Punkte.”

Wie spielt 1860 in Würzburg?

Umfrage endete am 15.10.2016 08:00 Uhr

Sieg - Franken liegen uns!
43% (1103)

Unentschieden - ein Punkt ist das höchste der Gefühle!
31% (793)

So leid es mir tut! Null Punkte in Würzburg!
26% (674)

Teilnehmer: 2570

den heutigen Gegner Würzburg, der mit großem Herz und bescheidenen Mitteln vor 1860 steht: “Auch wir versuchen mit Fleiß und viel Arbeit einen guten Job zu machen. Das mit dem vielen Geld wird momentan ganz gerne übertrieben bei uns, um Stimmung gegen die Sechziger zu verbreiten. Das ist Unsinn. Wir haben mit Aigner und Olic sicherlich Spieler, die mit Bundesliga-Gehälter vorgestoßen sind - aber alle anderen haben ganz normale Zweitliga-Gehälter. Sicherlich haben wir einiges vor und das werden wir auch noch umsetzen, aber in dieser Saison sicherlich nicht. Und die Würzburger mit Bernd Hollerbach machen seit Jahren einen tollen Job. Da kann man den Hut vor ziehen. Daran sieht man, dass man mit ein bisserl weniger Geld und Teamgeist auch noch vorne kommen kann.”