VON OLIVER GRISS UND CATRIN MÜLLER (MIS-FOTO)

Es war eine Szene, die möglicherweise über den Abstieg des TSV 1860 in die Dritte Liga entschieden hat - das Tor von Thomas Bröker in der 74. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1. Obwohl der Ball nicht eindeutig über der Linie war und vom Pfosten zurück ins Spielfeld sprang, gab Schiedsrichter Thorben Siewer (Drolshagen) den zweifelhaften Treffer. Am Ende verlor 1860 mit 1:2 in Duisburg und rutschte auf Rang 17 ab.

Löwen-Torwart Stefan Ortega wurde deutlich am Sky-Mikrofon: “Mit einer derartigen Leistung hat man nichts im Profifußball verloren.” Er meinte nicht die Löwen, sondern das Schiedsrichter-Gespann. Ortega weiter: “Was sich die Schiedsrichter manchmal erlauben, ist eine Frechheit. Ich wünsche mir, dass die nie wieder pfeifen dürfen. Ich stand nicht einmal mit vollem Umfang im Tor und dann pfeifen die so eine Scheiße!”

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Wie reagiert der Verein auf diese Fehlentscheidung? Auf der offiziellen Webseite schreibt der TSV 1860 zu seinem Aufmacherbild, das einen frustrierten Sascha Mölders zeigt: “Enttäuscht und betrogen!” Ein Vorfall, den die Löwen nicht runterschlucken sollten.

Sportchef Oliver Kreuzer meinte hinterher völlig konsterniert: “Ich hoffe für den Linienrichter, dass es ein Tor war. Wenn ich es nicht zu 100 Prozent sehen kann, dann kann man es auch nicht geben. Das war spielentscheidend. Ein Knackpunkt. Wenn es nicht drin war, dann ist es ein Skandal.”

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1860 verliert 1:2 gegen Duisburg: War der Ball von Bröker im Tor?

Umfrage endete am 29.04.2016 20:00 Uhr

Nein! Niemals!
89% (2865)

Ja
11% (355)

Teilnehmer: 3220