VON OLIVER GRISS

Oliver Kreuzer ist ein Freund von Statistiken - und so warf der 1860-Sportchef nach dem 0:3 bei Union Berlin einen Blick auf die Analysen. Dabei wurde er schwer enttäuscht. “Es kann nicht sein”, sagte der 50-Jährige am Mittwoch vor versammelter Presserunde im Präsidentenzimmer in der 1860-Geschäftsstelle, “dass wir nur 107 Kilometer laufen und Berlin 113 Kilometer. Das sind sechs Kilometer weniger als der Gegner. Das darf es in unserer Situation nicht geben.” Bei der 0:1-Pleite gegen Nürnberg waren die Löwen-Profis noch 116 Kilometer unterwegs. Kreuzer fordert jetzt totale Leidenschaft: “Wir müssen läuferisch zulegen. Ich muss jedes Spiel angehen wie ein Finale - als gäbe es kein morgen mehr. Jetzt muss eine Reaktion kommen.”

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Von besonderen Aktionen im Abstiegskampf hält Kreuzer allerdings wenig. “Es besteht noch kein Anlass, jetzt irgendwelche verrückten Dinge zu tun - wie ein Straftrainingslager oder etwas anderes”, erklärt der ehemalige Bayern-Profi und fügt hinzu: “Wir müssen jetzt die Ruhe bewahren. Im Februar ist noch keiner abgestiegen. Wir haben noch rund 90 Tage bis zum Saisonende. Es liegt jetzt an uns, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.” Beweistermin: Sonntag gegen Bochum.

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Welchen Löwen-Reservisten würden Sie gern gegen Bochum in der Stammelf sehen?

Umfrage endete am 17.02.2016 15:43 Uhr

Maxi Beister
33% (673)

Gui Vallori
19% (383)

Romuald Lacazette
12% (253)

Rubin Okotie
10% (201)

Daylon Claasen
8% (168)

Nico Karger
4% (87)

Stephan Hain
4% (78)

Dominik Stahl
3% (69)

Milos Degenek
3% (54)

Vitus Eicher
2% (41)

Sertan Yegenoglu
1% (24)

Teilnehmer: 2031