Kayabunar sieht bei Eltersdorf "ein paar Zocker in der Offensive"
- VON OLIVE GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 06.11.2026 12:08
- 1 Minute Lesezeit
- 8 Kommentare
VON OLIVE GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Drei Siege in Serie - nein, das ist dem TSV 1860 in dieser Saison noch nicht gelungen. Das soll sich jetzt ändern: Mit einem Auswärtsdreier in Eltersdorf (Sonntag, 15 Uhr, db24-Ticker). Doch Alper Kayabunar warnt vor dem Gegner aus Mittelfranken, den er beim 1:0-Sieg bei den Bayern-Amateuren beobachtet hat. Sie stehen defensiv kompakt, operieren viel mit langen Bällen, schalten schnell um. Sie gehen nicht nur auf zweite Bälle, sondern ins Dribbling, suchen Eins-gegen-Eins-Situationen und den Abschluss.“ Kayabunar sieht bei Eltersdorf auch „ein paar Zocker in der Offensive“ in den Reihen. Auffällig sei zudem, dass Eltersdorf seine Punkte vorwiegend gegen spielerisch gute Mannschaften geholt hat. Letztlich gehe es aber darum, die eigenen Stärken auf den Platz zu bringen. „Wir wissen jedoch auch, wo Eltersdorf seine Schwächen hat.“
Obwohl der Löwe mit Tunay Deniz, Eric Uhlmann und Mark Gevorgyan drei Langzeitverletzte beklagt, hat Kayabunar trotzdem die Qual der Wahl bei der Besetzung seiner Startelf, insbesondere auf den beiden Außenbahnen. „Das erhöht natürlich den Konkurrenzkampf.“ Bisher habe sich der 20er-Kader mehr oder weniger selbst aufgestellt - das ist jetzt anders. „Das wird für uns als Trainerteam eine schwierige Aufgabe, wenn wir mit nach Eltersdorf nehmen. Das war in den letzten Wochen anders. Wir entscheiden, bei wem wir das beste Gefühl haben.”
