Jenseits von Bayern: Nord-Spitzengruppe ohne Sieg - Heilbronn verliert Tabellenführung - Erfurt dominant
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 02.11.2026 10:12
- 2 Minuten Lesezeit
- 4 Kommentare
Die Flensburger freuen sich über das 1:1 gegen Emden.
VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Nord: Die Spitzenteams lassen Federn: Tabellenführer Flensburg kam nicht über ein 1:1 gegen Emden hinaus, Verfolger Hannover II patzte beim 2:4 beim HSV II. Auch der Dritte im Bunde, Drochtersen-Assel, musste sich beim HSC Hannover mit einem 1:1 begnügen – genauso wie Oldenburg in Delmenhorst. Von Dominanz ist im Norden derzeit wenig zu sehen. Schöningen dürfte sich dagegen vorerst aus dem Kreis der Aufstiegsanwärter verabschiedet haben: Nach der 0:3-Heimniederlage gegen Phönix Lübeck beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Flensburg bereits elf Punkte.
Südwest: Wachablösung an der Spitze: Weil Heilbronn-Freiberg daheim nicht über ein 0:0 gegen den FCA Walldorf hinauskam, musste der letztjährige Vizemeister die Tabellenführung an den VfR Aalen abgeben. Die Aalener gewannen mit 1:0 bei den Stuttgarter Kickers. Eine furiose Saison spielt bislang Aufsteiger VfR Mannheim, der durch das 3:2 gegen den FCK auf Platz zwei geklettert ist. Seine Ergebniskrise beendet hat Kickers Offenbach: Der frühere Pokalsieger setzte sich am Sonntag mit 4:2 bei der U23 von Eintracht Frankfurt durch und bleibt mit sechs Punkten Rückstand auf Platz eins in Lauerstellung. Weiter stabilisiert hat sich Drittliga-Absteiger SSV Ulm: Der frühere Erstligist nahm beim 1:1 in Freiburg einen Punkt mit. Stagnation dagegen beim SV Sandhausen nach dem Trainerwechsel zu Ex-Löwen-Dompteur Markus Kauczinski: In Mainz gab’s beim 1:2 etwas auf die Mütze – Platz neun.
West: Rot-Weiß Oberhausen ist wieder alleiniger Tabellenführer: RWO gewann knapp mit 1:0 in Wiedenbrück und profitierte gleichzeitig vom Dortmunder Ausrutscher gegen Gütersloh (0:1). Im Tabellenkeller kamen die Sportfreunde Lotte zwar zu einem 0:0 gegen Wattenscheid, doch der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt inzwischen acht Punkte. Schon zu viel für die Mannen vom Autobahnkreuz?
Nordost: Rot-Weiß Erfurt hat mit dem 4:1 gegen Babelsberg Platz eins gefestigt und seine Aufstiegsambitionen unterstrichen. Chemnitz bleibt den Erfurtern nach dem 4:3 bei Tasmania allerdings dicht auf den Fersen. Halle, derzeit Dritter, kam nicht über ein 1:1 in Magdeburg hinaus. Vorerst gestoppt ist der Aufwärtstrend von Altglienicke, dem Klub von Ex-Löwe Tim Rieder: Bei Meister Lok Leipzig setzte es eine 1:3-Niederlage. Erzgebirge Aue gewann durch das goldene Tor von Ex-Löwe Marcel Bär mit 1:0 gegen Carl Zeiss Jena. Ein achtbares 1:1 holte Chemie Leipzig unter Alex Schmidt in Greifswald. Die Chemiker können erst einmal etwas durchatmen…
