VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)

Der Löwen-Nachwuchs kommt langsam in Fahrt …

Nachdem die U21 bereits am Freitag mit einem starken 2:0 über Tabellenführer FC Pipinsried für ein Ausrufezeichen gesorgt hatte, ging es am Samstagnachmittag in derselben Tonart weiter: Erst feierte die U19 ein 7:1-Schützenfest im S-Bahn-Derby gegen die SpVgg Unterhaching, dann meisterte auch die U17 ihre Auswärtshürde in Ingolstadt mit 2:1. Ein starkes Wochenende für das NLZ – mit einem Wermutstropfen bei der U15.

U19: Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften noch mit einem 0:0 getrennt, diesmal machte die Elf von Jonas Schittenhelm kurzen Prozess mit dem Gegner: Mit 7:1 schickten die Jung-Löwen die SpVgg Unterhaching nach Hause. Der höchste Saisonsieg! Damit verteidigten die Sechzger mit nun 14 Punkten Platz drei in der Gruppe D und hielten ihre Chance auf die Qualifikation für die Hauptrunde am Leben. Je zweimal trafen Efe Karakoc (6./75.) und Ben Wohlketzetter (60./65.). Die weiteren Treffer erzielten Patrik Lacic (36.), Julius Peters (62.) und Jonas Mantsch (85.). Für die überforderten Gäste gelang Ferdinand Borne beim Stand von 0:6 nur noch der Ehrentreffer (77.). „Das Ergebnis ist natürlich überragend“, freute sich Schittenhelm gegenüber tsv1860.de. Uneingeschränkt zufrieden war der Löwen-Trainer aber keineswegs: „Mit dem Spiel waren wir nur semi zufrieden. Ich fand, dass wir nicht über die komplette Distanz die Spannung und Klarheit im Spiel hatten.“ Besonders die Phase nach der Pause störte ihn: „Gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es eine Phase bei 2:0-Führung, wenn Haching da den Anschlusstreffer erzielt, dann kann es nochmal hektisch werden.“ Dazu kam es nicht. Stattdessen drehten die Sechzger auf und schraubten das Ergebnis nach oben. Schittenhelm: „Mit dem 3:0 haben wir dann den Sack zugemacht und immer weiter nachgelegt.“ Sein Anspruch bleibt dennoch hoch: „Aber ich sage, da steckt noch mehr in den Jungs drin, einfach von der Art und Weise, wie sie spielen, von dem Zug, den sie sonst auf den Platz bringen.“

So brüllte der Löwe: Duru – Osmani, Curic (69. Lindemann), Estermann, Efe (69. Keller) – Wohlketzetter, Peters (69. Nitta), Lacic (69. Doktorczyk) – Sturm (69. Mantsch), Bannert (46. Kawele), Karakoc.

*U17: Die Jung-Löwen bleiben in der Rückrunde unbesiegt! Mit dem 2:1-Auswärtserfolg in Ingolstadt verkürzten sie den Rückstand auf den Tabellendritten Unterhaching auf einen Punkt. Wer hätte das nach dem Katastrophenstart im Sommer gedacht? Vier Spiele bleiben noch, um das kleine Wunder Hauptrunden-Qualifikation zu schaffen. Nächste Woche wartet gleich die nächste besondere Herausforderung: Dann kommt der FC Bayern an die Grünwalder Straße.

U15: Einen bitteren Rückschlag mussten dagegen die Regionalliga-Löwen hinnehmen: Beim Schlusslicht Deggendorf verloren sie durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit mit 2:3. Damit bleibt es bei nur einem Sieg aus sechs Saisonspielen – und dem vorletzten Tabellenplatz