Olympische Spiele 2036: Gegen diese Länder muss sich München durchsetzen
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 06.10.2026 12:41
- 1 Minute Lesezeit
- 61 Kommentare
1860-Boss Gernot Mang hofft auf die Münchner Olympia-Bewergung - nicht ganz uneigennützig.
VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Die erste Hürde ist genommen – jetzt geht’s auf die internationale Bühne: München hat sich im deutschen Rennen um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036 gegen „Köln-Rhein-Ruhr“ durchgesetzt. Doch bis zum Zuschlag ist es noch ein weiter Weg.
Wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) bekanntgab, bekommt es die deutsche Bewerbung mit Konkurrenz aus sechs Ländern zu tun: Katar, Indien, Südkorea, Ungarn, die Türkei und Südafrika wollen die Spiele ebenfalls ausrichten.
Der nächste wichtige Termin steht im März 2027 an. Dann entscheidet das IOC, welche Bewerber in den sogenannten „Strategischen Dialog“ einziehen – die nächste Phase des Auswahlverfahrens.
Wer die Sommerspiele 2036 tatsächlich bekommt, soll erst bei der IOC-Generalversammlung Mitte 2029 entschieden werden. Für München heißt das: Die Konkurrenz steht fest, jetzt beginnt das lange Rennen um Olympia.
Die Löwen hoffen, dass die Münchner Olmypia-Bewerbung den Umbau für das Grünwalder Stadion beschleunigt. Laut eigenen Aussagen will Präsident Gernot Mang, dass Mitte 2028 die Bagger anrollen. Das Eröffnungsspiel soll dann im August 2030 gegen Schalke 04 über die Bühne gehen. Ob das so umsetzbar ohne die finale Entscheidung umsetzbar ist, erscheint jedoch fraglich.
