Nach dem 4:0 gegen Ansbach: So schaut`s aus, Sechzig!
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 05.10.2026 11:31
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
TSV 1860 MÜNCHEN – SPVGG ANSBACH 4:0
So brüllte der Löwe: Eicher (db24-Note 3) – Gevorgyan (2), Faßmann (2/84. Hoppe 3), Weber (2), Fiedler (3) – Wach (2,5), Uhlmann (2,5) – Ott (3/45. Wagner 1,5), Deniz (2,5/84. Calderon 3), Erdogan (2,5/84. Collins 3) – Niederlechner (2,5/72. Leone 3).
So spielte Ansbach: Leidenberger – Puscher (66. Schmidt), Weeger, Hahn, Beetz (77. Oberseider), Manz – Müller, Dietrich (66. Mata) – Angermeier, Kroiß (77. Stauber) – Nuhanovic (66. Althaus).
Tore: 1:0 (50.) Weber, 2:0 (58.) Niederlechner, 3:0 (63.) Wagner, 4:0 (79.) Deniz.
Gelbe Karten: – / Dietrich.
Zuschauer/Löwenanteil: 15.000/14.200.
Schiedsrichter: db24-Note 2 für Felix Grund. Wenn ein Schiedsrichter kaum auffällt, hat er einen guten Job gemacht – und genau das trifft auf den 26-jährigen Drittliga-Referee zu. Die beiden Teams machten es ihm an diesem Samstagnachmittag allerdings auch nicht schwer.
Die 24-Stunden-Aktivität der db24-Blase am Spieltag: 26.680.
Die db24-Spielbewertung: Note 2,5. Dass die erste Hälfte zu den schwächeren des TSV 1860 in dieser Saison gehörte, darüber dürfte es keine zwei Meinungen geben: Die Löwen waren viel zu statisch und ungefährlich, die Gäste auf Augenhöhe. Hätte Ansbach das Geschenk von 1860-Torwart Vitus Eicher genutzt, hätte der Gast sogar in Führung gehen können. Auf der anderen Seite standen zwei gute Chancen von Florian Niederlechner und Raphael Wach. Erst nach dem Wechsel änderte sich das Bild: Die Kabinenpredigt von Alper Kayabunar verfehlte ihre Wirkung nicht. Zwischen der 50. und 63. Minute trafen Felix Weber, Florian Niederlechner und Fabio Wagner dreimal für Sechzig und ebneten damit den Weg zum höchsten Saisonsieg. Der Widerstand der Ansbacher war gebrochen. Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte Tunay Deniz mit einem raffinierten Freistoßtreffer.
Die db24-Kurvenbewertung: Note 1,5. Eine Wiesn-Choreo darf nicht fehlen – und so präsentierten die Ultras eine passende Botschaft: „Auf die Löwen, Prost!“ Ein gutes Gespür bewies die Westkurve auch beim medizinischen Notfall in Block F2: Für die Dauer des Einsatzes stellte sie den Support ein. Nach dem Abpfiff schwor der Capo auf dem Zaun die Mannschaft auf das kleine Derby gegen den FC Bayern II ein. Dabei warten vorher noch zwei nicht zu unterschätzende Aufgaben gegen Illertissen und Bayreuth.
Zum Lachen: Das Grünwalder Stadion wird langsam zur Festung: der dritte Heimsieg in Folge – und alle drei ohne Gegentor. Das lässt hoffen.
Zum Weinen: Die Verletzung von Raphael Ott – das sah nicht gut aus.
Der Trainer-Check: db24-Note 2 für Alper Kayabunar. Der 40-Jährige hatte selbst erkannt, dass die erste Hälfte eine Magerpartie war. Doch die Einwechslung von Wagner und seine laute Ansprache in der Halbzeitpause veränderten die Statik des Spiels grundlegend. Das hat Kayabunar gut gemacht.
Mein Löwen-Held: Fabio Wagner – diesmal nutzte er seine irre Geschwindigkeit, um seiner Mannschaft zu helfen. Der 19-Jährige war der Wiesn-Booster für Sechzig.
Der beste Spieler auf dem Platz: Siehe Wagner – aber auch Felix Weber machte eine sehr gute Partie. Sein 1:0 leitete er mit einem gewonnenen Zweikampf an der Mittellinie selbst ein.
Der db24-Quotenkönig: Fabio Wagner wurde von der db24-Community mit einem Notendurchschnitt von 2,01 zum besten Spieler der Partie gekürt.
Der Löwen-Spruch des Tages: „Die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit war richtig gut. Natürlich freuen wir uns auch über das zu Null.“ Alper Kayabunar.
Nächste Löwen-Fütterung: Samstag, 14 Uhr, Auswärtsspiel in Illertissen.
So schaut’s aus, Sechzig: Die Leistung aus der zweiten Hälfte konservieren, Löwen!
