Der Löwen-Countdown: Mit Wiesn-Sieg über Ansbach zurück auf Platz 3? - Kapitän Dressel fällt wohl aus - Gegner will 1860 ärgern
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 03.10.2026 09:13
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VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
So könnte der Löwe brüllen: Eicher – Gevorgyan, Weber, Uhlmann, Fiedler – Erdogan, Wach, Dordan, Ott – Deniz – Niederlechner.
Mit diesem Matchplan möchte 1860 gewinnen: Die guten Phasen aus der 1:3-Niederlage in Burghausen mitnehmen – und diesmal die Chancen nutzen. Allerdings muss Alper Kayabunar seine Mannschaft offenbar erneut umbauen: Nach db24-Informationen fehlte Kapitän Dennis Dressel gestern im Abschlusstraining. Die drei anderen Wackelkandidaten Michael Eberwein, Vitus Eicher und Lasse Faßmann, die in Burghausen vermisst wurden, standen dagegen auf dem Platz. Besonders aufpassen müssen die Löwen bei Ballverlusten: Kayabunar warnte in der Pressekonferenz ausdrücklich vor dem gefährlichen Umschaltspiel der Ansbacher.
Diese Spieler fehlen bei 1860: Dennis Dressel, Noah Klose und Rron Gosalci.
Die Löwen-DNA beim Gegner: Mit Eric Weeger führt ein Aufstiegsheld von 2018 die Ansbacher als Kapitän aufs Feld. Der frühere Löwen-Verteidiger spielt seit vielen Jahren für die Mittelfranken.
Das sind die Schlüsselspieler beim Gegner: Nils Leidenberger, Eric Weeger, Lucas Beetz, Tobias Dietrich, Tarkan Ücüncü und Dino Nuhanovic.
Darüber wird bei 1860 gesprochen: Über den Wiesn-Besuch. Für einige Stunden durften sich die Regionalliga-Löwen am vergangenen Dienstag wieder wie Stars fühlen: Auf der Empore des Hacker-Zelts wurde fleißig fotografiert, Präsident Gernot Mang durfte vor Tausenden Besuchern auf der Bühne sogar den Sechzger-Marsch dirigieren. Die Realität heißt heute Ansbach. Mit einem Wiesn-Sieg könnten die Löwen bis auf Platz drei springen, sollte sich Eichstätt und Burghausen die Punkte teilen. Mang glaubt außerdem, dass bis zu 90 Prozent der Löwen-Fans vom aktuellen Weg begeistert sind. Das erklärte er zumindest im „tz“-Podcast - genauso, dass 2028 der Umbau des Grünwalder Stadions beginnen soll.
Das sagt Löwen-Trainer Alper Kayabunar: „Die Ansbacher spielen eigentlich über Jahre den gleichen Fußball, sind sehr gefährlich im Umschaltspiel und mittlerweile eine gefestigte Regionalliga-Mannschaft, die genau weiß, was ihre Stärken sind. Und genau das haben sie am Anfang der Saison nicht auf den Platz bekommen. Aber gerade in den letzten vier Spielen ist ihnen das überzeugend gelungen und dementsprechend waren sie erfolgreich.“
Das sagt Ansbach-Coach Niklas Reutelhuber: „Die Löwen sind verwundbar und wir haben in unseren Reihen auch die eine oder andere Waffe, mit denen wir ihnen wehtun können und wollen.“
Das letzte Duell: Fehlanzeige! Diese Begegnung ist eine Premiere.
Die Ausrüstung: Die Löwen laufen in ihren weiß-blauen Heimtrikots auf.
Die Publikumserwartung: Das Grünwalder Stadion ist seit Tagen ausverkauft. Aus Ansbach werden bis zu 850 Anhänger erwartet.
Die Schiedsrichter-Ansetzung: Der BFV schickt Drittliga-Referee Felix Grund ins Grünwalder Stadion. Der 26-Jährige vom SV Haidlfing aus Niederbayern hat bereits 190 Regionalliga-Partien geleitet.
Die Übernachtungsmöglichkeit: Am letzten Wiesn-Wochenende wird’s teuer: Im Motel One Campus kostet die Nacht im Einzelzimmer 287 Euro.
Die Löwen im TV: Der BR überträgt live - Florien Eckl kommentiert.
Die Anreise: Wegen der Parkplatz-Knappheit in Giesing bittet der TSV 1860 die Fans, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Der Bereich rund um den Wettersteinplatz ist für die Gäste-Anhänger vorgesehen.
Das weiß-blaue Stimmungsbarometer: 100 Prozent. Die Fans feiern sich und ihren Verein. Selbst Niederlagen können die Euphorie bislang kaum bremsen. Ein neues Sechzig. Prost!
Die Wetterprognose zum Anpfiff in Giesing: 21 Grad, wechselnd bewölkt, wenig Sonne – aber kein Regen.
Das db24-Tippspiel: db24-Experte Tim Rieder erwartet einen 2:0-Heimsieg gegen Ansbach. Tobias Haugg führt das Klassement weiterhin mit 85 Punkten an.
Der db24-Tipp: 1860 – Ansbach 3:1.
