1860-Kapitän Dressel: "Kann einen deutlichen Fortschritt erkennen"
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 29.09.2026 11:09
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VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Nichts passiert? Neun Punkte beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Buchbach bereits. Und heute könnte er noch größer werden: Die Mannschaft aus dem Landkreis Mühldorf tritt zum Nachholspiel in Unterhaching an.
Dressel kennt immerhin eine Aufstiegssaison aus eigener Erfahrung. Der frühere Ulmer gehörte 2017/18 zum Löwen-Kader. „Da lief auch nicht alles reibungslos“, erinnert sich der 27-Jährige. Der Vergleich hat allerdings einen Haken: Zum gleichen Zeitpunkt führte 1860 die Tabelle mit 23 Punkten an, vier Zähler vor Schweinfurt. Am Ende lagen die Löwen neun Punkte vor den Bayern-Amateuren. In dieser Saison hat 1860 aber einen Vorteil: Viele Mannschaften können gar nicht in die Dritte Liga aufsteigen - aus wirtschaftlichen und infrastrukturellen Gründen.
Dressels Eindruck: „Wir haben in dieser Saison schon so viele Punkte hergeschenkt, wo wir eigentlich die bessere Mannschaft waren oder mehr mitnehmen hätten müssen. Deswegen: Es ist alles ein Prozess. Es geht vorrangig darum, dass die Entwicklung bei der Mannschaft stimmt. Und wenn ich das mit dem Anfang der Saison vergleiche und wie wir jetzt spielen, kann ich einen deutlichen Fortschritt erkennen.“
Fortschritte sind zu sehen. Konstanz bislang nicht. In Burghausen verschlief die Kayabunar-Elf die ersten 20 Minuten – und verlor in der Schlussphase erneut den Zugriff. Gute Phasen allein reichen im Aufstiegsrennen nicht.
Heute um 14 Uhr stehen die Löwen nach einem freien Tag wieder auf dem Trainingsplatz, ehe es zum offiziellen Wiesn-Termin in den „Himmel der Bayern“ geht. Dann wird sich zeigen, wie es um das angeschlagene Quintett steht: Michael Eberwein, Lasse Faßmann und Vitus Eicher fehlten bereits in Burghausen; Felix Weber und Damjan Dordan mussten dort ausgewechselt werden. Wer von ihnen kann wieder mittrainieren?
