Nach dem 1:3 in Burghausen: So schaut`s aus, Sechzig!
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 28.09.2026 09:37
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
WACKER BURGHAUSEN - TSV 1860 MÜNCHEN 3:1.
So brüllte der Löwe: Bachmann (db24-Note 4) – Fiedler (4), Uhlmann (4,5), Weber (4/72. Bell 4), Gevorgyan (2,5/82. Ortivero Calderon 4,5) – Dressel (4), Dordan (4/72. Wagner 4,5) – Erdogan (2), Deniz (3,5), Ott (2,5/66. Wach 4,5) – Niederlechner (4,5).
So spielte der SV Wacker: SV Wacker Burghausen: Schöller – Lechner, Schwarzensteiner, Hofherr (46. Sodji) – Stegmiller, Gordok, Bangerter (72. Leitner), Turtschan – Agbaje (57. Simic), Bachschmid (45.+2 Wagner), Diowo (57. Schuhbauer).
Tore: 1:0 (17.) Turtschan, 1:1 (39.) Erdogan, 2:1 (76.) Schuhbauer, 3:1 (89.) Schwarzensteiner.
Gelbe Karten: Hofherr, Schuhbauer – Gevorgyan, Fiedler, Wagner.
Zuschauer/Löwen-Anteil: 8.821/4.500.
Schiedsrichter: db24-Note 2 für Assad Nouhoum. Er bot eine tadellose Leistung – mit einem kleinen Einwand: Als Burghausens Felix Bachschmid verletzt im Löwen-Strafraum lag und die Löwen rund drei Minuten weiterspielten, wäre es angebracht gewesen, die Partie zu unterbrechen. Aber das sind die neuen Regeln…
Die 24-Stunden-Aktivität der db24-Blase am Spieltag: 25.204 Netto-User.
Die db24-Spielbewertung: Note 3,5. Man muss differenzieren: Es gab Phasen in diesem oberbayerischen Derby, in denen der TSV 1860 flotten und guten Fußball spielte. Doch die Löwen verschliefen zwei entscheidende Abschnitte: die Anfangsphase und den Schluss. Auch das gehört zur Wahrheit. Burghausen zeigte zu Beginn den größeren Willen und ging nach einem schön herausgespielten Tor mit 1:0 in Führung: Nach einer Flanke enteilte Turtschan im Strafraum Uhlmann und musste nur noch den Fuß hinhalten. Langsam wachten die Löwen auf und kamen noch vor der Pause durch eine Energieleistung von Emre Erdogan zum verdienten Ausgleich. Danach lag sogar das 2:1 für Sechzig in der Luft.
Nach dem Seitenwechsel zunächst dasselbe Bild: 1860 war im Spielfluss, Burghausen baute kräftemässig immer mehr ab. Doch aus seinen zahlreichen Torgelegenheiten machte der Gast nichts. Und so kam es, wie es kommen musste: Der eingewechselte Leitner schickte Schuhbauer mit einem Steckpass auf die Reise – 2:1 für Wacker. Den Schlusspunkt setzte Schwarzensteiner mit einem technisch starken Abschluss zum 3:1. Die erste Saisonniederlage der Blauen war besiegelt.
Die db24-Kurvenbewertung: Note 1,0. Die Fans sind der große Stolz des Klubs - 4.500 Anhänger kamen nach Burghausen. Welcher Regionalliga-Klub hat auswärts diesen Support? Auf einer XXL-Zaunfahne stand: “Der TSV ist wieder da!” Die Fans sind auf jeden Fall da, der Verein lässt sie aber (wieder einmal) im Stich.
Zum Lachen: Endlich haben die Löwen wieder ihre Namen auf dem Trikot - auch wenn die Ausrüstung 26/27 jetzt einem Litfaßsäulen-Trikot in der österreichischen Bundesliga ähnelt. Mehr kann man einen Rücken nicht zupflastern - schön geht anders.
Zum Weinen: Die Löwen auch in ihrer Befreier-Saison nur Mittelmaß?
Der Trainer-Check: db24-Note 5 für Alper Kayabunar. Die Anfangsphase hat 1860 wieder verschlafen - das spricht nicht unbedingt für den Matchplan des Trainers. Mit der frühen Auswechslung des sehr agilen Raphael Ott riss der Faden im Spiel des TSV 1860 und man beraubte man sich einer Offensiv-Stärke selbst, auch weil Vertreter Raphael Wach überhaupt nicht in die Puschen kam. Außerdem hätte Kayabunar sehen müssen, dass Sturm-Routinier Niederlechner früh mit den Kräften am Ende war und eine Auswechslung die Folge hätte sein müssen.
Mein Löwen-Held: Emre Erdogan - scheint sein kleines Tief überwunden zu haben. Tolle Dribblings, starkes Tor.
Der beste Spieler auf dem Platz: Wackers Kunstschütze Schwarzensteiner - hinten räumte er fast alles weg, vorne traf er spektakulär zum 3:1.
Die db24-Quotenkönig: Emre Erdogan wurde von der db24-Community mit dem Notendurchschnitt von 2,76 zum besten Spieler der Partie gekürt.
Der Löwen-Spruch des Tages: “Burghausen hat aus wenig viel gemacht – und wir aus viel sehr wenig.“ Alper Kayabunar.
Nächste Löwen-Fütterung: Samstag, 14 Uhr, Heimspiel gegen die SpVgg Ansbach.
So schaut’s aus, Sechzig: Mit Frust auf die Wiesn - ob Münchens OB Dominik Krause den Seelenklempner spielen muss?
