Wiesn-Dreier und Platz 3 - Kayabunar lässt 1860 aufs Oktoberfest: Jetzt die Spieler für das 2:0 gegen Nürnberg II selbst bewerten!
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 20.09.2026 17:32
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Nach dem nahezu ungefährdeten 2:0-Heimsieg über die Club-Amateure springt der TSV 1860 auf Rang drei in der Regionalliga Bayern – und Trainer Alper Kayabunar belohnt seine Mannschaft mit zwei freien Tagen. „Die Spieler haben sich das verdient“, sagte der 40-Jährige nach dem Abpfiff: „Wir haben eine englische Woche hinter uns, aus der wir mit sieben Punkten rausgekommen sind. Klar, mit dem Spiel in Fürth wäre noch mehr drin gewesen…“ Aber man will ja nicht größenwahnsinnig in München-Giesing werden.
Eine Alkohol-Beschränkung für den anschließenden Wiesn-Besuch gibt es laut Kayabunar nicht. Dennoch gab er Niederlechner & Co. mit auf den Weg: „Ich glaube, meine Spieler haben sich schon unter Kontrolle.“ Kayabunar verzichtet selbst auf einen Wiesn-Bummel. Er denkt schon weiter - an die schwere Auswärtsfahrt nach Burghausen (Samstag).
Damit haben die Sechziger ihren ersten Wiesn-Sieg der Saison unter Dach und Fach gebracht. Maximal neun Punkte können die Löwen während der fünften Jahreszeit holen.
Die Schlüsselszene, die die Löwen nach einer schwachen ersten Hälfte auf die Giesinger Siegerstraße brachte, ereignete sich kurz nach der Pause: Noel Kaiser soll im Strafraum Emre Erdogan am Sprunggelenk getroffen haben – für beide Trainer war der Elfmeter eine „50:50-Entscheidung“. Tunay Deniz, der einmal mehr Dreh- und Angelpunkt der Hausherren war, war das egal: Er nahm das Geschenk dankend an und verwandelte mit einem harten Schuss in die linke untere Ecke zum 1:0. Nach 66 Minuten machte Rückkehrer Felix Weber den Deckel drauf. Nach einer Deniz-Ecke hielt der Innenverteidiger den Fuß hin – 2:0!
FCN-Trainer Andreas Wolf gratulierte den Löwen zu diesem verdienten Heimsieg: „Ich ärgere mich aber über zwei Aktionen. In der ersten Halbzeit wird ein Spieler von uns gehalten, der frei durch gewesen wäre.“ Den Elfmeter, der zur 1860-Führung führte, empfand die Club-Legende als zu hart. „Sechzig hat auf unsere Fehler gewartet und sie eiskalt ausgenutzt.“
In der blauen Notenparade kannst Du die Löwen für ihre Leistung gegen Nürnberg II selbst bewerten.
