1860-Ikone Miller fordert Zusammenhalt – und erwartet einen „steinigen Weg“ nach oben
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 13.09.2026 19:44
- 2 Minuten Lesezeit
- 34 Kommentare
VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Obwohl es bei den Löwen noch nicht so läuft, wie es laufen sollte, sagte der frühere Erstliga-Verteidiger der Sechhzger gegenüber “BR24Sport”: Ich bin überrascht, dass sie so gut spielen, wenn man bedenkt, dass es vor vier Wochen die Mannschaft noch gar nicht gegeben hat.”
Miller ist auch überzeugt, dass Alper Kayabunar der richtige Trainer für das Unternehmen Regionalliga ist: “Ich glaube, das alles so passt. Was nutzt einer, der die Zweite Liga kennt, aber diese Liga hier nicht?” Auch mit den Talenten rund um Senkrechtstarter Lance Fiedler, der schon drei Saisontore erzielt hat, ist Miller zufrieden: “Die Jungen gefallen mir sehr gut.”
Was traut Miller den Löwen nach dem Zwangsabstieg zu? “Ich bin froh, wenn wir bis zur Winterpause genügend Punkte holen, dass wir bei den Leuten sind, dass wir vorne dabei sind.” Bis zum Winter also den Kontakt zur Spitze halten? “Es ist Potenzial da bei uns und wir müssen schauen, dass wir bis zur Winterpause hinkommen. Dann muss eine knallharte Wintervorbereitung da sein und dann müssen die Spielabläufe einstudiert werden.” An die sofortige Rückkehr in die Dritte Liga denkt Miller nicht: “Wie gesagt, das ist ein absoluter kompletter Neuanfang und es wird ganz, ganz schwierig und es wird ein steiniger Weg werden, bis wir wieder nach oben kommen.”
Miller versichert, dass “es so gut wie keine negativen Stimmen gibt”. Sein Wunsch: “Es ist ein kompletter Neuanfang für unseren Verein und wir müssen jetzt alle zusammenstehen.”
Wer Miller nicht mehr kennt: Er ging mit 1860 den Weg von der Bayernliga bis in die Bundesliga. Insgesamt machte der Pollinger 82 Bundesligaspiele. Mit 34 Jahren beendete er seine Karriere und widmete sich seinem Job im Weilheimer Finanzamt.
