VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)

Weil die Regionalliga Bayern nur eine von fünf Staffeln in Deutschland ist, gibt es bei db24 die neue Rubrik „Jenseits von Bayern“. Darin informieren wir Euch regelmäßig darüber, was in den anderen vier Regionalligen passiert. Besonders interessant aus Sicht des TSV 1860 ist dabei der Blick in den Norden: Der Meister der Regionalliga Nord stellt am Saisonende den Gegner des bayerischen Meisters in der Aufstiegsrelegation zur Dritten Liga. Die Übersicht:

Nord: Inzwischen zeichnet sich immer mehr ab, wer die drei Teams sind, die am Ende vermutlich die Meisterschaft in dieser Staffel unter sich ausmachen: Weiche Flensburg, Schöningen und der VfB Oldenburg. Alle drei Mannschaften blieben an diesem Wochenende siegreich: Tabellenführer Flensburg ließ beim 4:0 über den HSV II nichts anbrennen, Schöningen gewann mit 1:0 bei Werder II - und Oldenburg drehte mit einer wahren Energieleistung einen 0:3-Rückstand bei Hannover 96 II in einen 4:3-Triumph. Torjäger Mats Facklam erzielte einen Doppelpack. Es waren seine Saiosntreffer neun und zehn. Kurios: Der SSV Jeddeloh II, der im DFB-Pokal Bundesliga-Absteiger FC Heidenheim mit 5:2 aus dem Wettbewerb gekegelt hat, ist nach dem 1:4 in Emden nun Tabellenletzter.

Südwest: Im zweiten Spiel unter der Regie von Ex-Löwen-Trainer Markus Kauczinski feierte der SV Sandhausen mit dem 2:1 beim SC Freiburg II den ersten Sieg. Mit den vorderen Plätzen hat der frühere Zweitligist zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nichts zu tun. Die erste Saisonpleite kassierte Tabellenführer Kickers Offenbach mit dem 1:2 in Kassel. Dagegen weiter unbesiegt präsentiert sich Verfolger SGV Heilbronn-Freiberg: Die Mannschaft um die beiden Ex-Löwen Justin Steinkötter und Merv Biankadi zerlegten am Samstag Mainz II mit 5:0. Immer finsterer wird es für den SSV Ulm: Die Schwaben gaben einen 1:0-Vorsprung aus der Hand und verloren noch mit 1:2 gegen den FSV Frankfurt. Auf dem Konto stehen nach sieben Spieltagen nur drei Zählerchen - Platz 18. Wird’s langsam eng für Trainer Daniel Jungwirth?

West: Den FC Gütersloh hat’s an diesem Wochenende erstmals erwischt: Der Aufstiegskandidat verlor mit 1:2 gegen Borussia Mönchengladbach II, bleibt aber Spitzenreiter. Weil sich Rot-Weiß Oberhausen mit 3:2 gegen Schalke II durchsetzte, ist der frühere Erstligist nun schärfster Verfolger der Gütersloher. Die Sportfreunde Lotte, einst deutscher Pokal-Schreck, sind Letzter, verloren 0:3 gegen Hilden.

Nordost: Im Gleichschritt bewegen sich Rot-Weiß Erfurt und Chemnitz an der Tabellenspitze: Beide Teams kommen nach acht Spieltagen auf jeweils 20 Punkte. Erfurt besiegte RSV Eintracht mit 5:0, Chemnitz nahm aus Altglienicke beim 2:0 drei Punkte mit. Absteiger Aue hält nach dem 2:1 ggen Luckenwalde Anschluß. Ex-Löwen-Trainer Alex Schmidt holte mit Chemie Leipzig beim 2:2 einen respektablen Punkt gegen Zwickau.