U21 bei Dordan-Comeback nur 1:1 in Kirchanschöring - U17 wird in Nürnberg vermöbelt
- VON OLIVER GRISS
- 12.09.2026 18:17
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VON OLIVER GRISS
Die Löwen-Amateure, die bei der Anreise in einen Stau kamen und deswegen die Partie später angepfiffen wurde, führten durch einen zweifelhaften Foulelfmeter schnell mit 1:0 - Rückkehrer Damjan Dordan, der bis zu seiner Auswechslung in der Pause auffälligster Akteur bei den Gästen war, verwandelte sicher. Doch die Führung gab den Giesingern keine Sicherheit und so konnte in der 25. Minute der agile Sebastian Dengel zum 1:1-Endstand ausgleichen, nachdem er das Torwarteck von Paul Bachmann anvisiert hatte.

1860-Neuzugang Emirhan Agzikara, der in der Vorsaison noch in der U19 des VfB Stuttgart spielte, gab es passables Debüt, aber mit deutlich Luft nach oben.
So brüllte der Löwe: Bachmann, Agzikara, Fodor, Hoppe, Collins, Grancay (75. Plöttner), Ibrahim (46. Moumou)., Tekin, Dollinger, Dordan (46. Pereira de Azambuja), Leone (81. Genidis).
Löwen-Trainer Wolfgang Sonnenhauser fast entschuldigend nach dem Schlusspfiff: “Seit Chris (Rech, d. Red.) und ich da sind, haben wir acht Spiele gemacht. Wir haben mittlerweile 34 oder 35 Spieler eingesetzt. Das wird weiterhin der Weg sein. Zum Vergleich: Gegen Gundelfingen (4:2, d. Red.) haben wir mit Fünferkette gespielt, von den fünf Spielern sind vier heute gar nicht da gewesen.”
Böse unter die Räder kam die U17 des TSV 1860 in der DFB-Nachwuchsliga beim 2:7 in Nürnberg - eine Niederlage, die noch länger in den Köpfen rumschwirren wird. Dass sich die Mannschaft von Peter Ulbricht für die Hauptrunde qualifiziert, wird immer unwahrscheinlicher. Peter Ulbricht gegenüber den Vereinsmedien: “Wir schaffen es nicht, die Spannung über das ganze Spiel hochzuhalten und die Mentalität aufzubringen, uns gegen Widerstände aufzubäumen. Wir lassen es passieren. Es ist kein Einzelfall, sondern war schon in den ersten Spielen so. Wir brechen ab einer gewissen Phase weg, weil dass wir das Tempo und die Qualität nicht mehr halten können, die notwendige Willensstärke nicht mehr auf den Platz bringen.“ Deswegen sei das Ergebnis auch in der Höhe „absolut berechtigt und spiegelt wider, was wir bereit sind, zu investieren. Ich habe schon das Gefühl, dass die Jungs wollen, aber ich glaube, dass nicht jeder weiß, wie viel wirklich notwendig ist, damit wir es hinbekommen, um auf dem Level wirklich konstant 90 Minuten bestehen zu können.“
So brüllte der Löwe: Lackerschmid – Nitsch (63. Nestmann), Rubas, Rexhepi, Ibrahimi – Popijac (63. Souidi), Bartsch (72. Burkhard), Nocker (50. Orak) – Saiti, Ibanez Fernandez (50. Gebauer), Reimann (72. Elser)
Die U19 empfängt morgen um 11 Uhr an der Grünwalder Straße 114 den Nachwuchs des FC Bayern - gelingt den Blauen wieder eine Derby-Überraschung?
