"Wir müssen arbeiten, arbeiten, arbeiten!": Jetzt die Löwen für das maue 2:2 in Vilzing selbst bewerten!
- VON OLIVER GRISS UND CHRISTINA PAHNKE (FOTO)
- 05.09.2026 08:29
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VON OLIVER GRISS UND CHRISTINA PAHNKE (FOTO)
Ein paar Meter weiter analysierte Abwehrboss Felix Weber, vor ein paar Wochen selbst noch Vilzinger, gegenüber den mitgereisten 1860-Reportern die Partie – wohlwissend, dass er beim späten Ausgleichstreffer durch Ex-Löwe Markus Ziereis selbst nicht auf der Höhe war: „Wir haben viel zu viele Flanken zugelassen. Es ist gerade schwierig, das zu erklären. Es ist sehr, sehr bitter, sehr, sehr ärgerlich. Wir müssen das Ding irgendwie ziehen, dann haben wir ein dreckiges 2:1. Mund abwischen und weiter. In der zweiten Hälfte war es kein gutes Spiel.“ Und: „Wir haben es vorne nicht beendet, wir müssen das dritte Tor machen. Und so stehen wir wieder scheiße da.“
Webers Rezept für eine Verbesserung in den nächsten Wochen: „Wir müssen es am Samstag gut analysieren – und am Sonntag die Köpfe freikriegen und dann arbeiten, arbeiten, arbeiten.“
Und Alper Kayabunar meinte: „Das tut unfassbar weh, wenn du wirklich mit der allerletzten Aktion das Tor kassierst. Aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Wir haben so viele Möglichkeiten, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Viele Torchancen, wo wir einfach den Ball nicht reinbringen, und dann zitterst du halt bis zum Schluss.“ Und trotzdem findet der 40-Jährige: „Wir müssen das einfach besser wegverteidigen. Es kann nicht sein, dass der Spieler, von dem wir wissen, wie gefährlich er ist, alleine in der Box steht.“ Ziereis verzichtete nach seinem Joker-Tor übrigens aus Respekt vor 1860 auf Jubelszenen.
Bei den Löwen ist es die alte Leier: Das Spiel gegen den Ball ist nicht gut. Dazu Kayabunar: „Wir haben wieder zwei Tore kassiert. Wir sprechen es immer wieder an. Das letzte Gegentor hat auch nichts mit Einspielzeit zu tun. Du musst schon die Flanke verhindern, darfst dann den Gegenspieler in der Box nicht verlieren.“
In der blauen Notenparade kannst Du die Löwen für ihre Leistung selbst bewerten.
