Nach dem 1:3 gegen Buchbach: So schaut`s aus, Sechzig!
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 03.09.2026 08:39
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
TSV 1860 MÜNCHEN - TSV BUCHBACH 1:3.
So brüllte der Löwe: Bachmann (db24-Note 4) - Bell (5), Faßmann (3,5), Hoppe (4/46. Fiedler 4), Gevorgyan (4,5) - Wach (5), Dressel (5) - Leone (5/46. Calderon 4), Ott (4/72. Eberwein 4,5), Erdogan (5/46. Moumou 5) - Wagner (3/86. Krasniqi).
So spielte Buchbach: Zech - Wieselsberger, Zimmermann (90.+2 Kainz), Walter, Dzemailji - Bahar (90.+2 Auerhammer) - Sztaf (90.+2 Hirtlreiter), Gashi, Muteba (59. Haas), Heiland (79. Ivelj) - Stoßberger.
Tore: 0:1 (24.) Stoßberger, 0:2 (42./Handelfmeter) Bahar, 1:2 (54./Foulelfmeter) Calderon, 1:3 (56.) Gashi.
Gelbe Karten: Gevorgyan, Dressel – Sztaf, Muteba, Haas, Auerhammer.
Zuschauer/Löwenanteil: 5.124/4.700.
Schiedsrichter: db24-Note 2,0 für Wolfgang Haslberger. Der Zweitliga-Referee aus St. Wolfgang war ein guter Leiter der Partie. Beide Elfmeter-Entscheidungen waren korrekt - die Löwen reklamierten bei Gevorgyans Handspiel nicht einmal.
Die 24-Stunden-Aktivität der db24-Blase am Spieltag: 44.156 Visitors (Netto-User).
Die db24-Spielwertung: Note 2,5. Wie man 1860 im Grünwalder Stadion bezwingen kann, zeigte der TSV Buchbach eindrucksvoll. Teilweise erinnerte die Spielweise des Regionalliga-Tabellenführers ein wenig an den SC Verl, der es in den vergangenen Jahren immer wieder schaffte, aus München-Giesing als Sieger heimzufahren: Schnörkellos, direkt, emotional und zielstrebig schickten die Mannen aus dem Landkreis Mühldorf den Drittliga-Absteiger auf die Verliererstraße. Die 2:0-Pausenführung durch die Treffer von Stoßberger und Bahar war verdient. Nach dem Wechsel keimte kurzzeitig Hoffnung auf, als Arian Ortivero Calderon einen an Fabio Wagner verursachten Foulelfmeter sicher zum 1:2 verwandelte. Doch postwendend schlug der Gast zurück und profitierte von einem Bell-Fehlpass: Gashi überwand Torwart Paul Bachmann zum 3:1. Danach hätte Buchbach das Ergebnis sogar noch höher schrauben können, verpasste aber ein Schützenfest. In der Schlussphase entschärfte Ex-Löwe Zech im Buchbacher Tor einen Calderon-Kopfball spektakulär.
Die db24-Kurvenwertung: Note 3. Nie waren weniger Zuschauer bei einem Toto-Pokal-Heimspiel des TSV 1860 auf Giesings Höhen: Nur 5.124 Fans wollten das Achtelfinale sehen. Der bisherige Tiefstwert lag beim 4:0-Sieg gegen Unterföhring am 5. September 2017. Obwohl die Ultras offiziell nicht auftraten, war die Stimmung in der Westkurve sehr ordentlich.
Zum Lachen: Einige Buchbacher Spieler kommen mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zum Spieltag.
Zum Weinen: Die 1860-Filiale Buchbach mit fünf Ex-Löwen (Zech, Walter, Sztaf, Auerhammer, Hirtlreiter) zeigt den Löwen die Grenzen auf.
Der Trainer-Check: db24-Note 5 für Alper Kayabunar. Auf sechs Positionen veränderte der Löwen-Dompteur seine Startelf im Vergleich zum 1:1 gegen Landsberg - eine Rotation, mit der sich Kayabunar möglicherweise selbst um den Lohn gebracht hat. Seine neuformierte Mannschaft hatte Buchbach wenig entgegenzusetzen. Kayabunar selbst sagt, dass es aufgrund der kurzen Regenerationszeit nicht anders gegangen sei. Das Pokal-Aus ist auch deswegen besonders schmerzhaft, weil einer der Wege zum lukrativen DFB-Pokal schon Anfang September versperrt ist. Die richtige Mischung hat Kayabunar noch immer nicht gefunden. In der Mannschaft gibt es weiterhin viele Defizite.
Mein Löwen-Held: Der ikonische Löwe ist zurück - aber noch nicht auf dem Trikot. Und kommerziell? Abwarten!
Der beste Spieler auf dem Platz: Buchbachs Albano Gashi (31) - immer unterwegs, immer torgefährlich.
Der db24-Quotenkönig: Fabio Wagner wurde von der db24-Community mit einem Notendurchschnitt von 2,96 zum besten Löwen der Partie gekürt.
Der Löwen-Spruch des Tages: „Wir haben zu viele Geschenke verteilt.“ 1860-Kapitän Dennis Dressel.
Nächste Löwen-Fütterung: Freitag, 19 Uhr, gastiert der TSV 1860 in Vilzing. Die Partie ist ausverkauft.
So schaut’s aus: 1860 setzt sich mit dem Toto-Pokal-Aus selbst unter Druck. Jetzt müssen die Löwen in der Regionalliga liefern und bayerischer Amateurmeister werden, um sich auf diesem Weg wieder für den DFB-Pokal zu qualifizieren.
