"Zu viele Geschenke verteilt!": Jetzt die Löwen nach dem 1:3 gegen Buchbach selbst bewerten!
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 02.09.2026 09:11
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Entsprechend enttäuscht analysierte Löwen-Trainer Alper Kayabunar das frühe Scheitern: „Wir hatten in der ersten Halbzeit viel Ballbesitz, ohne zwingend in die Box zu kommen. Insgesamt haben wir zu viele Geschenke verteilt, die Buchbach eiskalt ausgenutzt hat. Es war extrem bitter, dass wir nach dem Anschlusstreffer kurz nach der Pause sofort wieder nach einem individuellen Fehler ein Gegentor bekommen haben. Das hat die Moral gebrochen.“
Buchbachs neuer Trainer Sven Zurawka, dessen Mannschaft einen Tag mehr Pause hatte als die Löwen, war dagegen naturgemäß überglücklich: „Trotzdem mussten wir viel leiden über die 90 Minuten. Wir kamen schlecht rein, weil einige Jungs doch sehr nervös waren. Wir konnten dann Nadelstiche setzen, haben im tiefen Block wenig zugelassen.“
Nach dem Seitenwechsel wurden die Buchbacher sogar stärker. Zurawka: „Da muss ich meinen Jungs ein Kompliment machen. Sie haben in der zweiten Halbzeit nur eine Großchance zugelassen. Mit dem Auftritt bin ich sehr zufrieden.“
Für die Löwen ist der Toto-Pokal damit bereits im Achtelfinale beendet. Um sich dennoch für den lukrativen DFB-Pokal zu qualifizieren, bleibt jetzt nur noch der Weg über die Regionalliga Bayern. Dafür muss 1860 am Saisonende die beste bayerische Mannschaft sein – die U23-Teams ausgenommen.
Das ist die nächste große Herausforderung für den Altmeister von 1966. Und viel Zeit, die Pokal-Pleite zu verdauen, bleibt nicht: Bereits am kommenden Freitag müssen die Löwen in Vilzing wieder ran (19 Uhr, db24-Ticker). Dann möglicherweise schon mit Neuzugang Eric Uhlmann als zusätzlicher Verstärkung. Vor allem aber braucht der viel beschworene Neustart eines: wieder sportliche Argumente.
In der blauen Notenparade kannst Du die Löwen für ihre Leistung gegen Buchbach selbst bewerten!
