Investor sagt ab - Insolvenzverfahren gegen die KGaA wird eingeleitet
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 01.09.2026 09:23
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Damit ist die Rettung der Fußballfirma, die 2002 von Karl-Heinz Wildmoser gegründet wurde und an der Hasan Ismaik 60 Prozent sowie der Verein 40 Prozent hielten, voraussichtlich Geschichte. Das geht aus der Veröffentlichung auf dem offiziellen Portal neu.insolvenzbekanntmachungen.de hervor (Vorgang “1502 IN 2387/26” für die KGaA, sowie Vorgang “1502 IN 2389/26” für die Geschäftsführungs-GmbH).
“Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Schuldnerin wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung am 01.09.2026 um 07.30 Uhr eröffnet”, heißt es im Vorgang “1502 IN 2387/26” für die KGaA. Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig wird nun offiziell zum Insolvenzverwalter bestellt. Weiter heißt es: “Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bis zum 20.10.2026 bei dem Insolvenzverwalter schriftlich anzumelden.”
Am 23. Juni hatte Not-Geschäftsführer Manfred Paula beim Amtsgerichit München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Seitdem hat sich Max Liebig ein umfassendes Bild über die wirtschaftliche Lage der KGaA verschafft - und jetzt den Daumen gesenkt.
Die Gehälter der bei der KGaA angestellten Mitarbeiter wurden bis zum 31. August durch das sogenannte Insolvenzgeld bezahlt - einige Mitarbeiter haben die Löwen, wie db24 exklusiv berichtete, schon verlassen, u.a. Marketing-Chef Georg Hochedlinger (zurück zum LASK) iund Chefscout Jürgen Jung. Auch Sicherheitschef Dominik Rassl soll den Klub nach db24-Informationen nach vielen Jahren im Klub gegangen sein. Spannend wird heute im Toto-Pokal-Achtelfinale gegen den TSV Buchbach (19 Uhr, db24-Ticker) zu beobachten sein, ob die KGaA-Spieler Emre Erdogan, Lasse Faßmann und Lance Fiedler auf dem Platz stehen, nachdem die Zeit der “Leasing-Löwen” jetzt offenbar vorbei ist…
