Jenseits von Bayern: Bär schießt Aue in der Nachspielzeit zum Sieg - Oldenburg und Flensburg marschieren im Norden
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 31.08.2026 21:56
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Regionalliga Nord: Der VfB Oldenburg und Weiche Flensburg sind weiterhin das Maß aller Dinge in dieser Staffel. Beide kommen nach ihren Siegen vom Wochenende auf jeweils 16 Punkte: Oldenburg bezwang den Eimsbütteler TV mit 7:3, Flensburg mühte sich zu einem 1:0 gegen Atlas Delmenhorst. Hannover 96 II hat als Aufstiegskandidat zuletzt Federn gelassen, unter anderem beim 1:1 in Emden. Der frühere Zweitligist VfB Lübeck ziert mit nur zwei Punkten das Tabellenende.
Regionalliga Nordost: Rot-Weiß Erfurt und der Chemnitzer FC stehen mit jeweils 17 Punkten auf den ersten beiden Plätzen – nur das bessere Torverhältnis spricht für Erfurt. Erzgebirge Aue akklimatisiert sich derweil immer besser in der neuen Umgebung und kam am Sonntag zu einem 2:1-Sieg bei Meister Lok Leipzig. Das Siegtor in der Nachspielzeit erzielte Ex-Löwe Marcel Bär. Der Drittliga-Absteiger klettert damit auf Rang drei. Chemie Leipzig erreichte ein 1:1 in Altglienicke, die Mannschaft von Ex-Löwen-Trainer Alexander Schmidt bleibt aber Träger der roten Laterne.
Regionalliga West: Mit einem 1:1 bei Westfalia Rhynern verteidigte der FC Gütersloh die Tabellenführung. Die schärfsten Verfolger sind Gladbach II und Rot-Weiß Oberhausen, das am Montag den früheren Bundesliga-Profi Max Meyer verpflichtet hat. Der ehemalige Nationalspieler hatte 2018 einen Marktwert von 18 Millionen Euro. Siegreich war Ex-Löwe Jesper Verlaat mit Borussia Dortmund II beim 2:0 in Hilden. Die BVB-Bubis verbessern sich damit auf Platz fünf.
Regionalliga Südwest: Der frühere Erstligist Kickers Offenbach scheint es in dieser Saison besonders ernst zu meinen: Das 4:0 über Lautern II war bereits Sieg Nummer vier – 12 Punkte, Tabellenführung. Ex-Löwe Maxi Wolfram steuerte den Treffer zum 1:0 bei, das vierte Tor besorgte Keanu Staude, ebenfalls ein alter Bekannter aus Giesing. Die SGV Heilbronn-Freiburg mit Ex-Löwe Justin Steinkötter holte beim 2:1 über Eintracht Frankfurt II drei wichtige Punkte und behauptet sich damit weiter im Spitzenfeld. Für die Hessen, die von Ex-Löwen-Trainer Patrick Glöckner betreut werden, war es bereits die dritte Niederlage. Und Drittliga-Absteiger Ulm wartet nach dem 0:0 gegen Walldorf weiterhin auf den ersten Saisonsieg.
