Kuckt mal, Löwen! Ex-Talent Lippmann mit Bundesliga-Debüt - Dähne steht im Heidenheim-Tor beim 5:3 über Dresden - Haugen-Debüt in Nürnberg
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 29.08.2026 18:36
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Der 20-Jährige feierte am Samstagnachmittag beim Paderborner 0:0 in Mainz sein Bundesliga-Debüt. In der Nachspielzeit wurde der frühere Löwe für Marvin Pieringer eingewechselt. Dass er dabei nur wenige Augenblicke auf dem Platz stand, dürfte Lippmann verschmerzen können. Schließlich steht er erst am Anfang seiner Karriere. Zumindest scheint es so, als hätte sich der Außenbahnspieler in Paderborn schneller eingelebt, als ihm das bei 1860 München nachgesagt wurde.
Wir erinnern uns: Manfred Paula, seinerzeit Geschäftsführer der KGaA, sagte im Frühjahr nach dem 0:0 in Saarbrücken gegenüber „MagentaSport“ über das 1860-Talent: „Clemens Lippmann ist ein Spieler, der erst in der U19 zu uns kam und hat da einen guten Weg gemacht. Wir hatten das Gefühl, dass er in den zweieinhalb Jahren allerdings nie so diese Beziehung, diese Affinität zum Verein aufgebaut. Er hat sich mit seinen Beratern jetzt entschieden, einen anderen Weg zu gehen. Deswegen sind wir in den Gesprächen nicht zueinander gekommen. Wir wünschen ihm alles Gute.“
Dieser andere Weg hat Lippmann nun in die Bundesliga geführt. Das Bittere für 1860: Der spätere Zwangsabsteiger musste Lippmann ablösefrei ziehen lassen, weil es die sportliche Kommandobrücke einmal mehr nicht geschafft hatte, eine hoffnungsvolle Nachwuchskraft längerfristig an den Verein zu binden - und das alles trotz 50+1.
Und Lippmann war kein Einzelfall. Mit ihm verließen weitere Talente den Klub: Xaver Kiefersauer (Nürnberg/Würzburg), Samuel Althaus (Preußen Münster), Sean Dulic (Hoffenheim) und Loris Husic (FC Augsburg) – entweder ablösefrei oder für vergleichsweise kleines Geld.
Zurück auf der großen Bühne ist derweil auch ein anderer Ex-Löwe: Thomas Dähne. Nachdem er zunächst nur die Nummer zwei war, stand der Wahl-Salzburger beim 5:3-Heimerfolg des Bundesliga-Absteigers 1. FC Heidenheim über Dynamo Dresden zwischen den Pfosten. Bei den ersten zwei Gegentreffern machte Dähne allerdings keine besonders glückliche Figur. Auch Sigurd Haugen feierte am Samstagabend beim klaren 4:1-Triumph des Zweitliga-Tabellenführers Nürnberg über Bielefeld einen 20-Minuten-Einsatz. Den einzigen Gäste-Treffer erzielte übrigens aus rund 40 Metern der eingewechselte Marius Wörl. Der ging damals auch ablösefrei…
