Nach dem 5:1 in Wendelstein: So schaut`s aus, Sechzig!
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 12.08.2026 10:01
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
FC WENDELSTEIN - TSV 1860 MÜNCHEN 1:5.
So brüllte der Löwe: Bachmann (db24-Note 3,5) - Gevorgyan (3,5/75. Fiedler 3), Hoppe (3,5), Faßmann (3/46. Estermann 3,5), Seiffert (4) - Deniz (3/58. Krasniqi 3,5), Collins (4) - Leone (2,5), Husic (3/58. Wach 3), Wagner (4/82. Erdogan) - Calderon (2).
So spielte der FC Wendelstein: Lierhammer (65. Lenhart) - Hammel, Schwalb, Ney, Schepl – Abele – Orendi (55. Winkler) - Doffin, Baran (65. Mahler), Hornivius (55. Fudalla) – Merk (65 Wild).
Tore: 0:1 (33.) Husic, 0:2 (40.) Ortivero Calderon, 0:3 (45.+2) Ortivero Calderon, 1:3 (67.) Wild, 1:4 (85.) Ortivero Calderon, 1:5 (89.) Ortivero Calderon.
Gelbe Karte: Fehlanzeige.
Zuschauer/Löwenanteil: 1.860/1.600.
Schiedsrichterin: db24-Note 2 für Davina Lutz (Poppenhausen). Die Frauen-Bundesliga-Schiedsrichterin war jederzeit auf der Höhe des Geschehens, überzeugte mit einer klaren Linie und einer souveränen Spielleitung. Die Akteure auf dem Platz machten es ihr jedoch auch einfach. Für ein Pokalspiel war es fast zu friedlich.
Die 24-Stunden-Aktivität der db24-Blase am Spieltag: 31.659 Netto-User.
Die db24-Spielbewertung: Note 3,5. Dass Trainer Alper Kayabunar mit der Leistung seiner Schützlinge nicht einverstanden war, kommunizierte er unmittelbar nach dem Schlusspfiff – erst im Mannschaftskreis, später gegenüber den Medien. Seine Kritik ist nachvollziehbar: Gegen einen limitierten und oftmals statisch wirkenden Gegner schafften es die Löwen vor allem offensiv nicht, dominanter und zielstrebiger aufzutreten. Besonders ärgerlich für Kayabunar: Selbst beim Stand von 3:0 kassierte seine Mannschaft wieder ein viel zu einfaches Gegentor. Ein simpler Lochpass genügte, um die Gäste über die linke Abwehrseite auszuhebeln.
Die db24-Kurvenbewertung: Note 2,0. 1860 fühlt sich derzeit wie ein Wanderzirkus an. Wo die Löwen auch losgelassen werden, ist Party. Die Szene unterstützt ihren Verein neuerdings sogar im (kommerziellen) Toto-Pokal. Das will was heißen…
Zum Lachen: Alper Kayabunar wurde vom sympathischen Wendelsteiner Stadionsprecher im perfekten Fränkisch als “Albar Kayabauer” vorgestellt. Da musste der Löwen-Trainer selbst schmunzeln.
Zum Weinen: Die Zuschauer bekamen lauwarmes Bier ausgeschenkt - das geht deutlich besser, FC Wendelstein!
Der Trainer-Check: db24-Note 3 für Alper Kayabunar. Bei ihm braucht sich hinterher keiner beschweren, dass er nicht für die A-Elf infrage kommt. Abgesehen von Vierfach-Torschütze Calderon war das teilweise sehr dünn.
Mein Löwen-Held: Für Thomas Ziemer, zweifacher Aufstiegsheld des TSV 1860, war es Ehrensache, bei seinem Ex-Verein am Dienstag vorbei zu schauen. Das frühere Mittelfeld-Genie lebt in Wendelstein.
Der beste Spieler auf dem Platz: Calderon - vier Tore muss man erst einmal schießen, selbst gegen einen Sechstligisten.
Der Löwen-Spruch des Tages: “Wir haben fünf Tore geschossen, sind jetzt eine Runde weiter und können uns nun gezielt auf Memmingen vorbereiten.“ Alper Kayabunar.
Nächste Löwen-Fütterung: Am Freitag um 19 Uhr gastiert der TSV 1860 bei Regionalliga-Tabellenführer Memmingen - das Spiel ist seit Tagen mit 5.000 Besuchern ausverkauft.
So schaut’s aus, Sechzig: Pflicht erfüllt, Achtelfinale erreicht – mehr war der Abend in Wendelstein nicht. Jetzt zählt die Regionalliga: Beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer in Memmingen müssen die Löwen zeigen, dass sie nicht nur im Toto-Pokal gewinnen können.
