Kayabunar nach dem 5:1 in Wendelstein: "Das Gegentor hat uns wirklich sehr geärgert"
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 11.08.2026 21:26
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Trotzdem überwog am Ende das Erreichen der nächsten Runde: „Im Pokal gilt es weiterzukommen. Wir haben fünf Tore geschossen, sind jetzt eine Runde weiter. Jetzt können wir uns auf Memmingen vorbereiten.“
Eine der wichtigsten Nachrichten des Abends war das Comeback von Tunay Deniz. Nach seinem Kreuzbandriss im vergangenen November beim 3:0 gegen Aufsteiger Energie Cottbus stand der kreative Mittelfeldspieler erstmals seit neun Monaten wieder auf dem Platz und hielt lange durch.
Kayabunar freute sich über die Rückkehr des 32-Jährigen: „Es war erfreulich, dass er heute 60 Minuten gespielt hat. Tunay macht gerade im Training einen guten Eindruck. Man hat im Spiel seine Ideen gesehen und wie er die Jungen mitlenkt. Er wird uns sicher in den nächsten Wochen helfen.“
Ob Deniz bereits eine Alternative für die Startelf beim Regionalliga-Spitzenspiel in Memmingen (Freitag, 19 Uhr, db24-Ticker) ist, erscheint allerdings fraglich. Gegenüber „BR24“ sagte der Rückkehrer: „Ich stand nach neun Monaten wieder auf dem Platz. Es war ein sehr schönes Gefühl. Gerne hätte ich schon letzte Woche im Grünwalder mein Comeback gegeben. Ich versuche, den Jungs zu helfen – auf und neben dem Platz. Ich glaube, das ist mir heute ganz gut gelungen.“
Sein Debüt im Löwen-Trikot feierte der frühere Ingolstädter Moritz Seiffert. Bei ihm war allerdings zu sehen: Da ist noch Luft nach oben.
Der Mann des Abends war einmal mehr Arian Ortivero Calderon. Der erst 18-jährige Angreifer schnürte einen Viererpack. In den Himmel heben wollte Kayabunar seinen Youngster deswegen aber noch lange nicht. Im Gegenteil: „Man muss ehrlicherweise sagen, dass er noch zwei Tore mehr schießen muss.“
Bereits am Donnerstag wird das Toto-Pokal-Achtelfinale ausgelost – und dann könnte auf die Löwen ein deutlich anderes Kaliber warten. Mit dem FC Ingolstadt und den Würzburger Kickers sind mögliche Gegner aus der Dritten Liga im Lostopf. Auch Jahn Regensburg könnte dazukommen, sofern der Klub am Mittwoch seine Aufgabe in Seebach löst. Ebenfalls für die Runde der letzten 16 qualifizierte sich die SpVgg Unterhaching mit einem 4:1-Sieg in Heimstetten.
