Dritte Liga ohne Sechzig: Philipp und Voet treffen sofort für ihre neuen Klubs - Hobsch Stammkraft beim Jahn - Dulic verliert
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 10.08.2026 17:26
- 2 Minuten Lesezeit
- 33 Kommentare
VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Und womöglich kam bei manchem Anhänger etwas Wehmut auf. Denn einige ehemalige Löwen machten bei ihren neuen Vereinen gleich zum Saisonstart auf sich aufmerksam. Am ersten Spieltag trafen sogar zwei Spieler mit 1860-Vergangenheit.
David Philipp feierte bei Jahn Regensburg einen Einstand nach Maß: Beim 5:2-Sieg gegen Viktoria Köln erzielte der offensive Mittelfeldspieler den Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1. Für seine starke Vorstellung bekam Philipp vom Fachmagazin “kicker” die Note 2,0 spendiert. Auch Patrick Hobsch, der zweite Regensburger Neuzugang vom TSV 1860, stand in der Startelf und wurde nach 80 Minuten ausgewechselt. Seine Leistung wurde mit der Note 2,5 bewertet.
Auf der Gegenseite standen ebenfalls zwei ehemalige Löwen: Kilian Jakob erwischte keinen guten Tag und bekam die Note 4,5, Tim Kloss sogar eine 5,0.
Sein erstes Tor im deutschen Fußball erzielte derweil Ex-Löwe Siemen Voet beim spektakulären 5:2-Triumph des 1. FC Saarbrücken über Rot-Weiss Essen. Die Saarländer, die von Ex-1860-Trainer Agis Giannikis betreut werden, lagen zunächst mit 0:2 zurück und drehten die Partie anschließend eindrucksvoll. Voet erzielte per Kopf das zwischenzeitliche 4:2. Vom “kicker” bekam der Belgier die Note 3,0.
Mit einer Niederlage im Exil startete dagegen Sean Dulic. Obwohl der U20-Nationalspieler die Vorbereitung bei den Hoffenheimer Profis absolviert hatte, kam das Abwehrtalent beim 2:3 der TSG Hoffenheim II gegen Hansa Rostock zum Einsatz. Dulic spielte über 90 Minuten, wurde vom “kicker” allerdings nur mit der Note 4,0 bewertet.
Zu einem Kurzeinsatz reichte es für Xaver Kiefersauer bei Würzburgs Drittliga-Comeback in Ingolstadt (2:2).
Noch nicht dabei war Samuel Althaus: Weil das Mittelfeldtalent erst Ende der vergangenen Woche für rund 150.000 Euro zu Preußen Münster gewechselt war, tauchte er beim Saisonauftakt noch nicht auf dem Spielberichtsbogen auf. Seine neue Mannschaft kam auch ohne ihn bestens zurecht und gewann mit 3:1 in Wiesbaden.
Das erste Drittliga-Wochenende ohne 1860 zeigte damit auch: Die Löwen sind weg – einige ihrer ehemaligen Spieler aber sofort mittendrin
