Drittliga-Klubs mit Stellungnahme: "Meister müssen aufsteigen!"
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 30.07.2026 15:39
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Möglicherweise kommt es am Samstag beim 1860-Start in Schweinfurt (14.03 Uhr, db4-Ticker) zu Protesten der beiden Fanszenen: Es geht um die Regionalliga-Reform - oder anders gesagt: Die bisherige Nichtumsetzung der geplanten Umstrukturierung.
Sollten die Löwen Meister der Regionalliga Bayern werden, müssten sie im Mai 2027 in die Relegation gegen den Nord-Vertreter ran.
Im Rahmen der Managertagung der Dritten Liga haben die 20 Klubs eine Diskussion geführt - mit diesem gemeinsamen Statement:
Die Dritte Liga hat sich in den vergangenen Jahren zu einem herausragenden Erfolgsmodell im deutschen Profifußball entwickelt. Sie genießt national wie international hohe Anerkennung und hat sich als wichtige Entwicklungsplattform für Talente etabliert. Mit ihrer sportlichen Qualität, ihrer wirtschaftlichen Entwicklung und der hohen Attraktivität für Fans, Medien und Sponsoren zählt sie heute zu den stärksten Profiligen Europas.
Die 20 Clubs der Dritten Liga weisen im Zuge der geplanten Regionalliga-Reform nochmals darauf hin, dass die 3. Liga mit der Einführung eines vierten Abstiegsplatzes bereits 2018 ihren Beitrag zu einem Lösungsprozess geleistet hat. Dieser Schritt bedeutete erhebliche sportliche Konsequenzen für die Drittligisten sowie eine erschwerte Planbarkeit und erfolgte in dem Vertrauen, dass im Gegenzug auf Ebene der Regionalligen eine tragfähige Reform umgesetzt wird. Eine entsprechende Gegenleistung ist jedoch bis heute ausgeblieben.
Das Ziel sollte dabei eine einheitliche, sportlich faire und dauerhaft tragfähige Aufstiegsregelung sein, die innerhalb der Regionalliga-Strukturen umgesetzt wird. Hier erwarten wir, dass über die beiden vorliegenden Modell-Vorschläge, die beide das Thema „Meister müssen aufsteigen“ abbilden, final nach demokratischen Grundsätzen abgestimmt und das Ergebnis umgesetzt wird.
