"Nicht gut für den Standort München": Bayern-Boss Dreesen warnt vor Insolvenzverfahren - KGaA-Webseite offline
- VON OLIVER GRISS UND GETTY IMAGES (FOTO)
- 28.07.2026 12:53
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Inzwischen läuft die Kommunikation des Klubs ausschließlich über die e.V.-Seite www.tsv1860.org - die bisherige Seite der gemeinsamen Fußballfirma KGaA ist seit gestern offline. Der Hinweis: “Diese Seite ist aktuell nicht erreichbar.”
Auch beim FC Bayern ist der Absturz des TSV 1860 Thema. Schadenfreude kennt man aber an der Säbener Straße nicht. “In dieser Denkkategorie denken wir beim FC Bayern nicht und ich sowieso nicht”, wird Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen am Dienstagmittag bei einer Veranstaltung im Presseclub München von der Abendzeitung zitiert. “Wenn ein Fußballverein in eine Insolvenz oder wirtschaftliche Turbulenzen gerät, ist das für den Fußball und den Standort München nicht gut.” Deswegen hoffe Dreesen den Viertliga-Löwen nur das Beste: “Ein Insolvenzverfahren ist kein einfacher Prozess. Es ist durchaus einiges geboten und wir werden sehen, wo das endet.”
Wie groß ist Dein Vertrauen in die aktuelle 1860-Führung?
Dreesen wurde auch gefragt, ob man den Löwen vielleicht mit einem stattlichen Millionen-Betrag helfen möge. Die Antwort fiel so aus: “Den Vorschlag sehe ich etwas kritisch. Bis heute gibt es ja bei uns gelebte Antipathie von Mitgliedern und Fans. Ich glaube nicht, dass Teile unserer Mitglieder das positiv sehen würden. Der FC Bayern hat in der Vergangenheit durchaus einen Beitrag geleistet, wenn da Not am Mann war, aber nur immer in einem Rahmen, der für einen selbst von Nutzen war.” Trotzalledem wünsche er den Löwen, “dass sie wieder auf die Beine kommen, und ich bin optimistisch, dass sie das schaffen werden. Insbesondere, weil sie treue Fans haben, die seit Jahrzehnten eine Leidensfähigkeit zeigen, die unglaublich ist. Manchmal ist es auch gut, wenn man wieder von unten anfangen muss. Dann kann man die Dinge neu sortieren.”
