VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)

Natürlich war der 5:0-Sieg des TSV 1860 bei Kreisliga-Absteiger SV Eintracht Berglern ungefährdet. Doch Trainer Alper Kayabunar hat viele Details erkannt, die noch nicht passen - und das ist auch gut so. Wichtig ist, dass sich die Löwen im Toto-Pokal keine Blöße gegeben haben und in die nächste Runde aufgestiegen sind. Ausgelost wird diese am kommenden Freitag um 12.30 Uhr auf dem BFV-Kanal. Es ist fest davon auszugehen, dass der mittelfränkische Landesligist FC Wendelstein, der einzig verbliebene Kreissieger im Topf, sich die Löwen schnappt. Bis dahin kann sich auch 1860-Stadionsprecher Sebastian Schäch die Namen der neuen Mannschaft noch besser einprägen: Als Raphael Wach mit dem Pausenpfiff das 2:0 mit einem wunderbaren Freistoß erzielte, nannte er den Torschützen übers Stadionmikro "Raphael Walch". Der Torschütze hat freilich nichts mit dem Starjuristen zu tun. Walch hatte nach seinem Ausstieg als 1860-Aufsichtsrat kürzlich folgenden Spruch auf seinen Social Media Kanälen gepostet: "Football for you and me - not for fucking industry." Wie wichtig die Industrie für den Fußball wirklich ist, wird man auch noch bei den Löwen erfahren.

In der ersten Runde des Toto-Pokals gab es keine Überraschungen. So setzte sich Titelverteidiger Kickers Würzburg bereits am vergangenen Sonntag mit 6:0 beim Bezirksligisten 1. FC Trogen durch. Ex-Löwe Tarsis Bonga erzielte einen Doppelpack. Deutlich machte es auch Drittligist FC Ingolstadt mit dem 7:1 beim Landesligisten VfB Forstinning. Neuzugang Lars Lokotsch traf dreimal. Problemlos war auch der 7:0-Erfolg der SpVgg Unterhaching beim oberpfälzischen Bezirksligisten 1. FC Schwarzenfeld. Sechs Tore gab es auch beim 6:0 des Regionalligisten SpVgg Ansbach beim Bezirksligisten FC Weiden-Ost. Mit dem selben Ergebnis verabschiedete Regionalligist FC Memmingen auch Volland-Klub FC Thalhofen aus dem Wettbewerb. Die DJK Vilzing, die ebenfalls in der Regionalliga an den Start geht, machte es kurz und schmerzlos mit dem Landesligisten SV Wenzenbach (mit Ex-Löwe Alexander Freitag), gewann mit 6:0. Zweifacher Torschütze für die Oberpfälzer war der wiedergenesene Markus Ziereis.

Ein Elfmeterschießen fürs Weiterkommen benötigte Regionalliga-Neuling TSV Landsberg mit dem 6:5 beim Bayernligisten TSV Schwabmünchen.

Außerdem siegten Bayreuth (5:0 bei Bavaria Waischenfeld), Illertissen (5:1 bei Bergrheinfeld), Aubstadt (9:0 bei Viktoria Untererthal), Schweinfurt (7:0 in Giebelstadt), Eichstätt (6:0 in Alerheim), Burghausen (9:1 in Alling), Jahn Regensburg (11:0 in Breitenberg), Buchbach (6:0 in Walkertshofen) und Schwaben Augsburg, das sich mit 3:2 in Kottern durchsetzte.