1860 NEU verkündet die Dauerkarten-Preise: "Saisontickets deutlich vergünstigt"
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 16.07.2026 19:13
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Am Abend veröffentlichte die neue Spielbetriebs-GmbH schließlich die Dauerkartenpreise für die Regionalliga-Saison 2026/27. In einer Mitteilung heißt es: „Liebe Mitglieder und Fans der Löwen, die TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH hat die Dauerkartenpreise für die Regionalliga-Bayern-Saison 2026/2027 im Grünwalder Stadion neu kalkuliert. Im Vergleich zu den ursprünglich für die 3. Liga vorgesehenen Preisen wurden die Saisontickets deutlich vergünstigt. Dabei wurden soziale Aspekte besonders berücksichtigt: So wurden die Preise für Kinder und Menschen mit Behinderung spürbar reduziert. Zudem wurde die Altersgrenze für sogenannte Schoßkinder von drei auf fünf Jahre angehoben. Bei der Preisgestaltung galt es, die wirtschaftlichen Erfordernisse der Spielbetriebs-GmbH mit dem Anliegen nach sozialverträglichen Eintrittspreisen in Einklang zu bringen. Aus dieser Abwägung ist ein ausgewogenes Dauerkartenangebot entstanden.“
Kein Wort verliert die neue Gesellschaft allerdings zur Situation der bereits geschädigten Dauerkartenkäufer oder dazu, dass die Insolvenz der KGaA überhaupt erst zu dieser Lage geführt hat. Auch eine Einordnung der Verantwortung des Muttervereins, der gemeinsam mit Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik Gesellschafter der KGaA war, bleibt aus.
Die neue Preisgestaltung im Überblick: Der Sitzplatz auf der Haupttribüne kostet künftig 589 Euro statt bislang 675 Euro – eine Ersparnis von 86 Euro. Der Stehplatz wurde von 342 auf 285 Euro reduziert, während der Sitzplatz in der Stehhalle statt 650 Euro nun 559 Euro kostet. Bei den Zahlen für die Stehhalle hat sich in der Meldung des Klubs ein Fehler eingeschlichen: Der Kartenpreis für die Stehhalle lag bei 660 Euro - demnach beträgt die Differenz satte 101 Euro.
db24 meint: Die Preisreduzierungen sind angesichts des Abstiegs in die Regionalliga nachvollziehbar. Dennoch wirken die Dauerkarten weiterhin ambitioniert – insbesondere vor dem Hintergrund, dass viele Fans ihre Tickets bereits für die Dritte Liga bezahlt haben und derzeit nicht wissen, ob oder wann sie ihr Geld aus dem Insolvenzverfahren zurückerhalten.






