Stichtag ist der 1. Juli: Bleiben die Löwen in der KGaA?
- VON OLIVER GRISS
- 29.06.2026 18:15
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Manfred Paula.
VON OLIVER GRISS
Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig hat die Zukunft des Profifußballs bei 1860 maßgeblich in der Hand: Gelingt es dem Münchner Diplom-Kaufmann, die KGaA zu sanieren – oder endet der Profibetrieb in alter Konstellation endgültig?
Seit einigen Tagen prüft Liebig bei den Löwen jede Option. Mit welchem Ergebnis, darauf warten nicht nur die Verantwortlichen, sondern vor allem die treuen Fans. Eine ihrer drängendsten Fragen lautet: Was passiert mit den bereits gekauften Dauerkarten?
„Es ist eine Sauerei, dass wir im Unklaren gelassen werden. Manche von uns haben über ein Jahr gespart, um sich eine Dauerkarte für unseren Verein leisten zu können“, sagte ein Fan am Montagnachmittag am Trainingsgelände. „Wenn die bereits bezahlte Dauerkarte weg ist, werde ich mir keine mehr kaufen.“
Auch die Spieler wissen derzeit nicht, wie es für sie weitergeht. Immerhin stand Loris Husic am Montag wieder auf dem Trainingsplatz. Wie lange der österreichische U17-Vizeweltmeister allerdings noch bei 1860 bleibt, ist offen. Für das Mittelfeldtalent soll es Interessenten aus höheren Ligen geben, darunter Werder Bremen und der FC Augsburg.
Weiter nicht auf dem Platz standen Xaver Kiefersauer und Damjan Dordan. Hinter den Kulissen wird offenbar versucht, den einen oder anderen Routinier zum Bleiben zu bewegen. Angeblich besteht auch noch Hoffnung, dass Publikumsliebling Kevin Volland den Löwen selbst in der Regionalliga Bayern die Treue hält. Allerdings gibt es Konkurrenz – und zwar aus der Familie: Bezirksligist FC Thalhofen, der Verein seines Bruders Robin Volland, soll ebenfalls ein Thema sein (db24 berichtete). Für den früheren Nationalspieler war es stets ein Traum, noch einmal gemeinsam mit seinem Bruder auf dem Platz zu stehen. Tendenz: Volland geht zurück zu seinen Wurzeln.
db24 weiß: Die Spielerberater, die Aktive bei 1860 unter Vertrag haben, werden immer ungeduldiger - so viel steht fest.






