Vorsitzender Richter Braumandl bekommt nur 132 Stimmen - Walch-Vorschläge ziehen in den Verwaltungsrat ein
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 22.06.2026 09:25
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Michael Graeter.
VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
In den letzten Jahren sind immer wieder bekannte Persönlichkeiten bei den Wahlen abgeblitzt, ob Ex-Kapitän Bernhard Winkler, Bayerische-Vorstand Martin Gräfer, Gastro-König Thomas Hirschberger oder Dauer-Unterstützer und Logistik-Unternehmer Norbert Oxee. Das ist aber nur eine kleine Auswahl an Namen, die aufgrund ihrer beruflichen oder sportlichen Expertise einen Mehrgewinn für 1860 hätten darstellen können.
Am Sonntag auf der Mitgliederversammlung hätten die Löwen mit Matthias Braumandl den Obersten Richter vom Landgericht München I haben können - doch der 49-Jährige blitzte vor der MV ab. Er ist das nächste prominente Opfer.
Von über 1.100 Stimmen bekam der langjährige Löwen-Fan nur 132. Braumandl wurde damit nur Fünfter von insgesamt neun Kandidaten. Noch weniger Stimmen bekamen Stefan Hartl (104), Karl Sochurek (95), Weiss & Blau für den TSV”-Vorstand Jürgen Pusch (52) und der frühere Kultreporter Michael Graeter (37), der seit den 80er Jahren Lebensmitglied ist und seinerzeit Karl Heckl zu den Löwen gebracht hat.
Welche Note geben Sie 1860-Funktionär Nicolai Walch für sein Wirken der letzten neun Jahre?
Stattdessen wurden Wirtschaftsprüfer Dominik Heckmair (888), Jan Walla, das frühere Mitglied des Fanportals sechzger.de, mit 862 Stimmen; sowie Uwe Seemann, der Vater der früheren Fußballabteilungsleiterin Veronika Seemann in das nun wieder vollständige Kontrollgremium des e.V. gewählt. Bemerkenswert dabei: Alle drei erfolgreichen Kandidaten wurden unter anderem von Anwalt Nicolai Walch vorgeschlagen. Jenem Mann also, der wie kaum ein anderer für den Kurs der vergangenen Jahre bei 1860 steht – einen Kurs, über dessen Erfolg die Löwen-Fans offenbar sehr unterschiedlich urteilen.






