1860 legt Protest gegen Zwangsabstieg ein - und Häßler trauert mit seinem Ex-Verein: "Wenn irgendwann mal Leute kommen..."
- VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
- 18.06.2026 15:23
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VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
Jetzt hat der Klub, der sich seit zwei Wochen im Schock-Modus befindet, zumindest wieder seine Krallen ausgefahren: Laut “BILD” haben die Löwen Protest gegen den Zwangsabstieg eingelegt. Laut dem Blatt soll dies in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erfolgt sein.
Vor dem DFB-Bundesgericht wird eine mündliche Verhandlung angesetzt und entschieden, ob der Nachweis des Geldes von Hasan Ismaik in Höhe von 2,3 Millionen Euro reicht oder nicht. Von 50+1 spricht inzwischen keiner mehr. Die “BILD” schreibt: Die KGaA, an der Ismaik 60 Prozent hält, muss diese Beschwerde einreichen, nicht nur um die letzte juristische Möglichkeit auszunutzen, sondern auch im Falle einer möglichen Insolvenz belegen zu können, dass alles unternommen wurde, den Klub zu retten. Stichwort Treuepflicht.
Allerdings sollen die Aussichten auf eine Wiedereingliederung gering sein.
Weltmeister Thomas Häßler, der einstige Superstar des Klubs, trauert mit den Löwen. Natürlich ist das schade für so einen Traditionsverein, dass der jetzt wieder in die Regionalliga muss“, erklärte Icke im Gespräch mit SPORT1: „Das tut mir persönlich sehr, sehr leid und ich kann nur die Daumen drücken, dass sie schnell wieder die Kurve kriegen und irgendwann mal wieder alle an einem Strang ziehen.“
Häßler schreibt die Blauen nicht ab. „Wenn irgendwann mal Leute kommen, die dem Verein wirklich etwas Gutes möchten, dann bin ich guter Dinge, dass der Verein wieder dahinkommt, wo er hingehört – sprich in die erste oder zweite Liga.”
Für Häßler sind die Anhänger das große Faustpfand auf dem Weg zurück in den Profifußball. „Die Löwen-Fans sind immer herausragend gewesen und gerade für sie tut es mir unglaublich leid, dass sie diesen Weg gehen müssen.“ In welcher Liga der Löwen startet, sollte in den nächsten Tagen fallen.






