Ismaik blickt in die Zukunft, Fan-Organisation wünscht sich Neuanfang
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 12.06.2026 15:30
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Unterdessen scheint Hasan Ismaik, der 60 Prozent der KGaA-Anteile hält, noch nicht aufgeben zu wollen. Am Freitagnachmittag schrieb er auf seinem Insta-Kanal: “Die wichtigste Frage: Nach allem, was geschehen ist …Nach all den Meinungsverschiedenheiten …Nach all den Jahren, die mit gegenseitigen Vorwürfen vergangen sind …Wie soll der TSV 1860 München in zehn Jahren aussehen? Wollen wir einen Verein, der jedes Jahr erneut nach einer Lösung für die nächste Krise sucht? Oder wollen wir einen Verein, der stabil, stark und unabhängig ist – einen Verein, der auf seine Zukunft genauso stolz sein kann wie auf seine Geschichte?”
Und: “Vielleicht sind die wichtigsten Fragen im Leben nicht: Wer hatte Recht? Wer hatte Unrecht? Sondern: Was haben wir daraus gelernt? Und was müssen wir künftig anders machen? Von Herzen wünsche ich diesem Verein die Zukunft, die er verdient.”
Kritisch zu Wort gemeldet hat sich bereits gestern die Faninitiative “Weiss & Blau”: “Liebe Löwen, erst war von einem “Befreiungskampf die Rede, dann folgte irritierende “Middle East”-Aussage über Hasan Ismaik. Präsident Gernot Mang setzt damit Signale, die eines Vereins wie des TSV 1860 München nicht würdig sind und die mehr Fragen aufwerfen, als sie Antworten liefern.”
Und weiter: “Wir haben bereits in der vergangenen Woche geschrieben, dass bei den Löwen die Masken gefallen sind. Die Entwicklungen der vergangenen Tage haben diesen Eindruck eher bestätigt als entkräftet. Statt Transparent, Selbstkritik und Verantwortung erleben die Mitglieder und Fans gegenseitige Schuldzuweisungen und eine Kommunikation, die den Verein weiter spaltet. 1860 braucht keine neuen Feindbilder, sondern Menschen, die Verantwortung übernehmen und Brücken bauen.” Die Forderung der Organisation: “Macht den Weg frei für ein ehrliches, aufrichtiges und faires 1860 München.”






