"Wirtschaftliche Bedingung nicht erfüllt!": DFB bestätigt Zwangsabstieg des TSV 1860 - Havelse rückt nach
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 11.06.2026 17:45
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Das ist das Ergebnis des DFB-Zulassungsbeschwerdeausschusses am Donnerstagabend in Frankfurt am Main. Der Verband schrieb um kurz vor 18 Uhr auf seinen Kanälen: “Das Zulassungsverfahren zur Dritten Liga ist abgeschlossen, die zuständigen DFB-Fachgruppen Zulassungsbeschwerden und Spielbetrieb haben die letzten Entscheidungen getroffen. Das Teilnehmerfeld für die Saison 2026/2027 steht damit offiziell fest. Nicht dabei sein wird trotz sportlicher Qualifikation der TSV 1860 München. Die Münchner haben die gestellte wirtschaftliche Bedingung nicht erfüllt und daher keine Zulassung für die 3. Liga erhalten. Den frei gewordenen Startplatz nimmt der TSV Havelse ein. Die Niedersachsen rücken gemäß § 55a der DFB-Spielordnung als bestplatzierter sportlicher Absteiger der Saison 2025/2026 nach. Sie haben alle Zulassungskriterien im wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Bereich erfüllt.”
Alle weiteren sportlich qualifizierten Klubs haben die Zulassung für die neue Saison erhalten. Aus der Regionalliga kehren mit dem SV Meppen, der SG Sonnenhof Großaspach, Fortuna Köln und den Würzburger Kickers vier ehemalige Drittligisten zurück. Eine Vergangenheit in der Dritten Liga Liga haben auch die beiden Absteiger aus der 2. Bundesliga: Der SC Preußen Münster war erst vor zwei Jahren aufgestiegen, Fortuna Düsseldorf spielte zuletzt 2009 in der 3. Liga, wurde damals Vizemeister hinter Union Berlin.
Im Zulassungsverfahren wird die wirtschaftliche und technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit der Vereine überprüft - ähnlich wie im Lizenzierungsverfahren der Bundesliga und 2. Bundesliga. Die Prüfung für die 3. Liga unterliegt dem DFB, die fristgerecht einzureichenden Unterlagen folgen festen Vorgaben aus dem DFB-Statut 3. Liga. Das Zulassungsverfahren soll einen ordnungsgemäßen Ablauf der Saison im wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Bereich gewährleisten.
Das fehlende Geld in Höhe von 2,7 Millionen Euro lag zwar auf einem deutschen Konto, doch die beiden Gesellschafter konnten sich nicht einigen. Jetzt droht eine jahrelange Schlammschlacht an der Grünwalder Straße 114. Damit ist auch klar, dass Sigurd Haugen und Sean Dulic keine Ablöse bringen - eine Farce für den klammen TSV.
Wie reagiert die Ismaik-Seite auf diese Entscheidung aus Frankfurt?






