e.V. will jetzt eigene Gesellschaft für den Profi-Fußball gründen
- VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
- 07.06.2026 19:02
- 1 Minute Lesezeit
- 193 Kommentare
VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)
Das ist die große Frage nach dem bitteren Zwangsabstieg aus der Dritten Liga. Weil sich beide Gesellschafter nicht auf einen gemeinsamen Weg verständigen konnten, überwies Mehrheitseigner Hasan Ismaik nicht die fehlenden 2,7 Millionen Euro. Und wieder geht’s zurück in die Regionalliga Bayern. Wie schon 2017. Jetzt droht sogar die Insolvenz.
“Wir befinden uns in einem Befreiungskampf”, schrieben das Präsidium und der Verwaltungsrat zuletzt in einem öffentlichen Aufruf auf der eigenen Webseite mit dem Hinweis: “Wir sind der Verein.”
Inzwischen ist auch die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung am 21. Juni verfügbar. Unter Top 13 gehts um die Zustimmung zur:
a) Gründung oder Erwerb einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) für den Betrieb des Profifußballs beim TSV 1860 München, zustimmungspflichtig durch die Mitgliederversammlung gem. Ziffer 11.3.6 Abs. 1 b) Hs. 1 Var. 2 i.V.m. Abs. 3 der Vereinssatzung (nähere Informationen zur GmbH auf der Vereinswebsite)
b) Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit dem Namen „Betriebsgesellschaft Sechzgerstadion mbH“, zustimmungspflichtig durch die Mitgliederversammlung gem. Ziffer 11.3.6 Abs. 1 b) Hs. 1 Var. 2 i.V.m. Abs. 3 der Vereinssatzung (nähere Informationen zur GmbH im Heft und auf der Vereinswebsite)
Für beide Gründungen braucht der Verein die Zustimmung von jeweils 75 Prozent der Mitglieder - bei Punkt a geht es darum, den Profifußball nach dem möglichen Aus der KGaA in einer eigenen Gesellschaft aufzufangen. Man darf gespannt sein, wie Ismaik reagieren wird? Die nächsten Tage dürften äußerst spannend werden, zumal 1860 immer noch keinen Kader für die Regionalliga Bayern hat. Aber ein Trainer könnte sich schon herauskristallisiert haben - U21-Meistercoach Alper Kayabunar.






