Ex-Trainer Köllner traurig nach Zwangsabstieg in die Regionalliga: "Die Folgen werden immens sein"
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 04.06.2026 18:20
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Schwer enttäuscht: Michael Köllner.
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Die Führungskrise an der Grünwalder Straße 114 begründet der Trainer von Blau-Weiß Linz so: “Die großen Hoffnungen an das vor cirka einem Jahr neu installierte Präsidium haben sich leider nicht erfüllt.” Köllner meint das Präsidum um Gernot Mang. Der Österreicher löste im Sommer 2025 Robert Reisinger ab. Und: “Der bereits tiefgreifende Konflikt mit Mehrheitseigner Hasan Ismaik konnte nicht beigelegt, das Vertrauen zueinander nicht wieder aufgebaut werden und es wurde nicht geschafft eine stabile positive Zukunft für den Verein zu gestalten. Letztlich wird die Schuldfrage in diesem sich nun zum zweiten Mal wiederholenden düsteren Tag bei Hasan Ismaik gesucht werden, dessen Forderungen aber bei genauerer Betrachtung nicht von der Hand zu weisen sind.”
Der Tag nach dem Zwangsabstieg: Was muss jetzt bei 1860 passieren?
Dass die Löwen nicht auf die Beine kommen und mit dem Zwangsabstieg einen neuerlichen Tiefschlag verkraften müssen, schmerzt ihn: “Rückblickend auf meine 3,5-jährige Zeit bei diesem wunderbaren Verein habe ich - neben sehr vielen erlebten tollen Momenten - auch so viel Gift gesehen, dass überall im Verein verbreitet worden ist und am Ende auch damals den Verein schon nachhaltig geschadet hat. Der damalige sportliche Erfolg und die damit einhergegangene tolle Stimmung bei den Löwenfans haben die sukzessive Zerstörung des Klubs noch etwas verzögert. Mir fehlt derzeit jeglicher Optimismus und Glaube, dass der Verein wieder zurückkommen kann. Eine gezielte Aufarbeitung wird sicherlich nicht möglich sein. Ein furchtbarer Tag am Ende für alle Menschen, die den Löwen im Herzen tragen.”






