db24-Livetalk: Abschied, um wieder zu kommen? Gräfer erklärt Bayerische-Rückzug
- VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
- 04.06.2026 07:32
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VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)
Das wurde auch in der db24-Sondersendung „60 Minuten Sechzig“ deutlich, die am Mittwochabend weit länger dauerte als ursprünglich geplant. In der Spitze verfolgten mehr als 600 Zuschauer die Live-Übertragung gleichzeitig, insgesamt schalteten über 5.000 Löwen über die gesamte Sendedauer hinweg ein.
Für eine Überraschung sorgte dabei der Auftritt von Bayerische-Vorstand Martin Gräfer. Der Manager erklärte gegenüber db24 die Hintergründe für das Ende des Hauptsponsor-Vertrags, ließ zugleich aber eine Hintertür für eine mögliche Rückkehr offen. Seine Botschaft war eindeutig: Zunächst müsse beim TSV 1860 ein echter Neuanfang gelingen. Ein Neuanfang ohne Hasan Ismaik?
Der Tag nach dem Zwangsabstieg: Was muss jetzt bei 1860 passieren?
Auch die Frage, was mit den bereits produzierten Trikots mit dem Bayerische-Logo geschieht, beantwortete Gräfer im Live-Talk. Seine Aussagen klangen jedenfalls nicht nach einem endgültigen Abschied mit Pauken und Trompeten. Vielmehr entstand der Eindruck: Klärt erst einmal eure Zukunft – dann können wir weiterreden.
Sehr emotional wurde es auch mit Chat-Teilnehmer „Raptile Official“. Der in Orlando lebende Löwe, der von der F- bis zur C-Jugend selbst bei 1860 kickte, verdient sein Geld als Rapper und erreicht allein mit seinem Insta-Kanal rund 115.000 Follower. Seine Sorgen um die Zukunft des Vereins teilten viele Zuschauer.
Insgesamt besuchten unsere Webseite am schwarzen Mittwoch laut dem Analyse-Tool Plausible 65.671 Leser - noch nie waren mehr User an einem Tag auf db24. Leider ein trauriger Rekord.
Weil zahlreiche Anhänger mittlerweile sogar am Fortbestand der Löwen auf einem konkurrenzfähigen Niveau zweifeln, wird db24 auch heute wieder mit „60 Minuten Sechzig“ live gehen und mit euch über die Zukunft des TSV 1860 diskutieren.
Eines steht fest: Langweilig werden die kommenden Monate garantiert nicht. Ob der Zwangsabstieg am Ende tatsächlich heilende Kräfte entfalten kann, daran bestehen derzeit jedoch erhebliche Zweifel. Zu tief sitzen Enttäuschung, Wut und die Angst, dass der Verein erneut wertvolle Jahre verliert.






